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Die Welt entsteht in unseren Köpfen.

Die Welt wie wir sie erleben entsteht in unseren Köpfen. Denn unser Gehirn verarbeitet die von außen kommenden Reize und Informationen und reagiert darauf. Dabei haben wir im Laufe der Evolution eine unglaubliche Vielzahl von Möglichkeiten entwickelt, wie wir auf Impulse reagieren. Neurowissenschaftler schätzen, dass wir Menschen mit unserem hoch komplexen Nervensystem ungefähr auf jedes äußere Signal mit mehreren Millionen Impulsen reagieren. Das bedeutet konkret, dass wir die Möglichkeit haben auf vielerlei Weise äußere Reize zu verarbeiten und auf sie zu reagieren, im Vergleich zu ganz einfachen Lebewesen mit einfachem Nervensystem, die nur ein paar wenige Impulse kennen und in ihrem Verhalten von der Außenwelt bestimmt sind. Neurowissenschaftler schätzen, dass auf ein äußeres Signal mehre Millionen inwendige Impulse beim Menschen kommen. Sie ziehen daher den Schluss, dass Empfindungen selbstgemacht sind, da sie auf Wahlfreiheit und Entscheidung beruhen.

Neurobiologie und Buddhistische Lehre

Der Grund hierfür liegt in der Lernfähigkeit und Weiterentwicklung unseres Gehirns. 1999 gelang es einem Neurobiologen zum ersten Mal die Veränderung durch Lernen, bzw. das Wachstum der Neuronen unseres Gehirns unter einem neuartigen Mikroskop zu beobachten und zu filmen. Dabei wurde deutlich, dass Wandlung bzw. Wachstum ganz entscheidend durch Wiederholung geschieht. Je öfter eine Telefonnummer gewählt wird oder dieselbe Strecke zurückgelegt wird, umso fester prägt sie sich ein. Die bewusste Beschäftigung mit bestimmten Handlungen, Emotionen oder Gedanken verstärkt die Verankerung im Gehirn. (Das ist auch der Sinn von Affirmationen, Mantren). Durch ihre Wiederholung entstehen neue Verknüpfungen im Gehirn. Alles, was wir wahrnehmen über unsere Sinne, alles was wir denken, fühlen und handeln verändert das Gehirn, das wiederum unser Fühlen, Denken und Handeln bestimmt.

Diese noch recht jungen Forschungsergebnisse der Neurologie, sind für uns so faszinierend, da wir in diesen Punkten eine Ähnlichkeit zu der jahrtausend alten buddhistischen Lehre und Praxis erkennen, die Grundlage für unser LifeCreation Training ist. Die buddhistische Lehre fordert uns auf, unser Glück nicht von äußeren Umständen abhängig zu machen; denn auf die haben wir nur bedingt Einfluss. Vielmehr wird unser Erleben von Glück durch unsere Gedanken, unsere Sichtweise und Gefühle beeinflusst; so ist es lohnenswerter ihnen unsere Aufmerksamkeit zu geben.

Buddhistischem Verständnis nach ist unser Bewusstsein wie ein Feld, auf dem alle möglichen Samen gesät sind: Samen für Leiden, Glück, Freude, Ärger etc. Die Gefühlserinnerung (Emotionalkörper) wird als eine Art Vorratskammer mit allen möglichen Samen beschrieben. Sobald sich ein Same in unserem Bewusstsein manifestiert, kehrt er kraftvoller in dieses Vorratslager zurück. Immer wenn wir etwas Liebevolles oder Friedfertiges erleben, verstärken wir die Samen für Liebe und Frieden. Währenddessen erhalten schmerzhafte Samen wie Angst, Wut etc. keine Nahrung.

Ein Beispiel: Jemand, den du nicht kennst kommt auf dich zu und sagt: „Du gefällst mir".
Wenn du dich gut fühlst, wenn du in gutem Kontakt mit dir und deinem Körper bist wirst du dich voraussichtlich freuen und bestätigt fühlen und du sagst: „Danke schön."
Wenn du dich gerade gar nicht leiden kannst, fühlst du dich vielleicht irritiert und denkst: „wenn der wüsste..." und sagen tust du gar nichts.
Wenn du misstrauisch bist, denkst du vielleicht „was will der denn von mir" und machst eine abwehrende Bemerkung. So hast du die Möglichkeit auf verschiedene Weise auf seine Äußerung zu reagieren. Du hast die Wahl. Wählst du etwas, was dich in deinem Glück bestärkt oder etwas, was dich in deinem Unglück hält?

Glück ist keine Glückssache!

Glücksgefühle sind demnach kein Zufall, auch wenn diese Annahme bei uns weit verbreitet ist, wie der Sprachgebrauch zeigt: (Glück gehabt) sondern Wirkung von entsprechenden Gedanken, Gefühlen, Worten und Handlungen und deren Verankerung durch Wiederholung.

So ist es ratsam, positive Eindrücke zu sammeln: Je öfter wir Gedanken, Gefühle und Handlungen pflegen, die uns glücklich machen, umso verankerter werden diese in uns und rufen wiederum Gedanken, Gefühle und Handlungen in uns hervor, die uns - und auch andere glücklich machen.

Positive Eindrücke auf der Handlungsebene zu sammeln bedeutet z.B. achtsam mit sich und den Orten zu sein, wo man sich ständig aufhält. Sind die häuslichen und beruflichen Gegebenheiten so, dass du dich wohl fühlst, dein Herz aufgeht und du dich entspannst?
Manchmal sind wir auch mit Menschen zusammen, die uns „irgendwie runter ziehen", schlechte Gefühle hervorrufen oder uns energielos werden lassen. Dann ist es gut, sich von diesen Menschen zurückzuziehen. Manchmal trennen wir uns auch von ehemals guten Freunden, weil wir uns verändert haben und wir merken, die Art wie sie denken oder auch leben passt nicht mehr zu mir und tut mir nicht gut.

„Du tust mir gut"

bringt zum Ausdruck, wie sich jemand beim anderen wohlfühlt und dadurch positive Eindrücke sammelt. Der andere verstärkt vielleicht die eigene Fröhlichkeit oder Kreativität, oder er kann in der Gegenwart des anderen seine Gefühle zeigen, er braucht keine Rolle zu spielen, kann sich frei ausdrücken, fühlt sich aufgehoben. Die Worte, die Gespräche, die sie mit einander teilen sind achtsam und wohlwollend. Ein Gefühl von Wärme, Nähe und Vertrautheit entsteht vielleicht. Wenn ich mit solch einem Menschen zusammen bin sammle ich positive Eindrücke. Positive Eindrücke kann ich auch mit mir allein sammeln: in der Meditation oder in der Natur wenn ich Frieden, Konzentration, Verbindung spüre. Positive Eindrücke tragen dazu bei, dass ich mich gut in Kontakt mit mir selbst fühle, dass ich mich frei ausdrücken kann, dass ich mich verbunden fühle und Freude, Frieden oder Liebe empfinde und weiter darin wachsen kann.

Intention:
Bewusstheit darüber entwickeln, was glücklich macht, wie sich Glück anfühlt und wodurch das Gefühl von Glück erreicht werden kann.

Übung:
Achte heute einmal darauf, bewusst positive Eindrücke zu sammeln:
Achte auf das, was du tust und wie du es tust.
Achte auf die Kontakte, die du heute hast.
Achte auf deine Gefühle, in deinen Kontakten.
Achte auf deine Gedanken.
Achte darauf, dass du nur solche Gedanken denkst, die dir gute Gefühle machen.
Wenn du beobachtest, wie du Gedanken oder Gefühle hast, die dich leiden lassen, entscheide dich, diese sofort loszulassen. Entscheide dich für Gedanken und Gefühle, die dich glücklich machen.
Wenn du beobachtest, dass du dich im Kontakt mit einem oder mehreren Menschen nicht wohl fühlst in deiner Haut, zieh´ dich zurück oder besser noch: verändere eine Kleinigkeit, damit du dich wieder wohlfühlst. Das gilt auch für die Dinge, Aufgaben etc., die du heute tust.

Fragen dich am Abend welche positiven Eindrücke du gesammelt hast.
Beziehe dabei die Handlungsebene, die Wortebene (Gespräche), die Gefühlsebene und die Gedanken mit ein.
Danke dir selbst in dem Bewusstsein, heute etwas zu deinem Glück beigesteuert zu haben.

Mantra: Ich wähle das Glück

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