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Gesellschaft

  • geschieht es von Neuem: alle paar Tage finde ich in meinem Briefkasten Aufrufe zu Spenden von verschiedensten Organisationen, die ich bereits kenne oder mir fremd sind. Schon wieder!

    Meistens wandern die gleich ins Altpapier oder stapeln sich einige Zeit auf meinem Schreibtisch und wandern dann geschlossen ins Altpapier. Was macht es für einen Sinn zu spenden? Es sind einfach zu viele!
    Ähnliche Situationen in der Stadt beim Weihnachtsshoppen: alle paar Meter kommt mir ein Mann oder Frau entgegen, stellt sich mir direkt in den Weg und hält die leere Hand auf oder seinen Becher mir unter die Nase: unverschämt, aufdringlich. Ich muss einen großen Bogen um sie herum machen, um ihnen auszuweichen. Ich gebe aus Prinzip nichts…der setzt das eh gleich in Schnaps oder andere unnötige Dinge um….dem ist eh nicht mehr zu helfen. Das sind die ach so vernünftigen, intellektuellen Erklärungen, die meine Abwehr rechtfertigen.

    Ja, ich wehre mich gegen den allgegenwärtigen Schatten in unserer Gesellschaft und in der ganzen Welt, diesen Stachel, der mich nicht in Ruhe lässt und mich immer wieder damit konfrontiert, dass nicht für alle Frieden auf Erden ist und viele nicht einmal das Nötigste zu essen haben.

  • AdobeStock 130719147 webIn Deutschland gibt es seit dem 1.1.2019 ein drittes Geschlecht, genannt „divers“.

    Dies ist ein weiterer Schritt zum Erfolg des Gender Mainstream, der staatlich gefördert wird und die Massenmedien dominiert. Allerdings fehlen noch 57 weitere Geschlechter, die definiert wurden. 

    Es ist also ganz offensichtlich: unsere Gesellschaft soll sich in Richtung Beliebigkeit der Geschlechter, männlichen und weiblichen Rollen und Identitäten entwickeln. Männlichkeit und Weiblichkeit verschwinden in der Vielzahl der Geschlechter und Identitäten – und die Eigenschaften von Mann und Frau sind ja angeblich auch alle lediglich anerzogen. Das Ideal: androgyne Menschen und Transgender, die ihr Geschlecht nach Belieben ändern und wechseln können.

     Diese Entwicklung scheint ganz im Sinne des Mainstream zu sein, nicht etwa nur des deutschen. Wem der Name K-Pop etwas sagt, der weiß, um was es geht.

    Die südkoreanische (K-Pop) und japanische (Animes) Pop-Kultur hat einen immer größeren Einfluss weltweit. Obwohl es in Südkorea und Japan noch recht klare traditionelle Geschlechtertrennung gibt, ist das Schönheitsideal ein androgynes Aussehen. Das hat zur Folge, dass im Westen immer mehr Jungen und Mädchen das Androgyne als Schönheitsideal entdecken und sich damit identifizieren, unabhängig vom eigenen Geschlecht. Das führt dazu, dass die Themen Homosexualität und Transgender in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung bekommen. Japanische Mangas und koreanischer K-Pop haben einen immer größeren Einfluss auf Jugendliche, mittlerweile auch im Westen.

  • Freiheit und Selbstbestimmung sind menschliche Grundwerte, die auch im deutschen Grundgesetz verankert sind. Sie stehen auch für ein Lebensgefühl und sind für manche Menschen so essentiell wichtig im Leben wie Wasser und Nahrung. Doch versteht jeder darunter etwas anderes, durch gesellschaftliche Prägungen und die persönliche Sichtweise bestimmt.

    foto extaseUnser Institut, in dem wir seit 22 Jahren Seminare für Persönlichkeitsentwicklung leiten nennt sich LifeCreation. Eine Übersetzung dafür ist „Schöpfer des eigenen Lebens“. Zentraler Ansatz und Motivation für alle unsere Seminare ist es Menschen darin zu unterstützen nicht mehr Opfer zu sein, sondern Schöpfer des eigenen Lebens zu werden. Dazu gehören die persönliche Freiheit und die eigene Selbststimmung.

    Als Psychologen sehen wir natürlich zunächst einmal jeden Mensch als Individuum mit seiner persönlichen Biografie und Prägung. Und wir zeigen Menschen auf, wo sie selbst unfrei sind, weil sie unfreiwillig und unbewusst nach bestimmten Glaubenssätzen, die sie einschränken leben. Oder aber sie sind im Ausdruck ihrer Gefühle eingeschränkt. Oder aber sie fühlen sich als Opfer ihres eigenen, stets bewertenden Verstandes. Dies sind nur einige wenige von vielen Beispielen, warum Menschen innerlich nicht frei sind.

    Auch in Bezug auf die Selbstbestimmung des eigenen Lebens fühlen sich viele Menschen fremdbestimmt. Das liegt häufig daran, dass sie wenig Zugang zu ihren eigenen Wünschen, ihrer eigenen Weisheit und ihrer Bestimmung haben. Sie folgen dann gesellschaftlichen Vorgaben oder lassen sich im Leben treiben. Wer nicht selbstbestimmt lebt, tut sich schwer mit Entscheidungen und Konsequenzen dafür zu tragen.

  • Flirten zwischen Männern und Frauen ist Ausdruck von Lebensfreude, Sinnlichkeit, Spiel und Humor. Es drückt ein erotisches Grundgefühl von gelebter Weiblichkeit und Männlichkeit aus, indem es die Geschlechtlichkeit von Mann und Frau betont. In ihrem großartigen Werk „Das andere Geschlecht" erklärt Simone de Beauvoir: „Erotik ist eine Bewegung zum Anderen hin; das ist ihr wesentlicher Charakter".

    Flirten-macht-SpassErst die betonte geschlechtliche Identität, der Ausdruck der Andersartigkeit zwischen den Geschlechtern schafft eine Spannung, in der sich sexuelles Verlangen entfalten kann. Erst die bewusst gelebte Polarität von Frau und Mann erzeugt die erotische Anziehung, die nach Intimität und letztendlich Sex verlangt.

    Wir erleben Deutschland als ein rigides Land, in dem am wenigsten und am schlechtesten geflirtet wird. In vielen anderen Ländern wie Italien, Spanien, Portugal, Jugoslawien sowie ganz Mittel- und Südamerika gilt das erotische Spiel des Flirtens zwischen Mann und Frau ganz selbstverständlich zum alltäglichen Umgang miteinander, zu Hause, auf der Straße, im Beruf oder am Strand. Ob Frau oder Mann – dieses Spiel wird von beiden beherrscht,  wenngleich mit den geschlechtsspezifischen unterschiedlichen Regeln und Signalen. Beide Seiten erwarten, dass der Mann die Frau anspricht, in die Intimsphäre ihres Raumes hereindringt und sie erobert. Doch bevor das geschieht, hat die Frau schon gewählt und ihre weiblichen Signale an den Mann gebracht. Obwohl sie die Einladung nonverbal dem Mann vermittelt, erwartet sie, dass der Mann den Mut hat sie anzusprechen. Sie erwartet auch, dass er nicht gleich wieder aufgibt, wenn sie nicht sofort Interesse zeigt und sich noch etwas ziert. Denn das gehört zum Flirt und zum erotischen Spiel zwischen Mann und Frau dazu. Er ist der Eroberer – mal charmant, mal frech, mal penetrant, mal indirekt. Und sie geht etwas darauf ein, lächelt, lässt Körperkontakt zu, um sich dann wieder zurückzuziehen oder auch Widerstand zu geben. Flirten ist ein Spiel, in dem sich Sinnlichkeit, Lebensfreude und gelebte Erotik im Alltag zwischen Mann und Frau ausdrückt. Es hat kein erklärtes Ziel, sondern ist Selbstzweck.

  • Frau Spiegel webJeden Tag kann ich mich in den sozialen Medien in ein Leben fremder Menschen einklicken. Ich weiß welches Outfit sie tragen (welches ich über einen Klick nachkaufen kann), was sie zum Frühstück essen und wie ihre aktuelle Bikinifigur aussieht. Hier ist nicht die Rede von einem Star, nein, es geht um ganz normale Menschen, die ihr Leben vollkommen freiwillig mit der ganzen Welt teilen.

    Facebook hat 2,2 Milliarden monatliche Nutzer, 800 Millionen Menschen nutzen Instagram. Jeden Tag werden 80 Millionen Bilder und Videos hochgeladen und 500 Millionen Menschen sind süchtig nach Stalking.

    Anführer dieser öffentlich ausgestellten und inszenierten Privatheit ist eine Horde von Mode-, Food-, Beauty-, oder Mommybloggern die ein System geschaffen haben, das sich selbst erhält, indem es erfolgreich seine eigene Relevanz suggeriert. So ist eine Blase entstanden, in der sich zudem eine erstaunliche Marktkraft entwickelt hat. Und zwar, indem sie Neid generiert.

     

  • Weiche Männer harte FrauenDie meisten Männer haben ihr Herz an die Frauen verloren: an die Mutter, die Kindergärtnerin, die Freundin, die Ehefrau. Solange Männer auf Bestätigung durch Frauen hoffen, bleiben sie in einer abhängigen und isolierten Position. Als "netter Mann" bemühen sich immer mehr Männer um die Gunst einer Frau, ohne zu bemerken, dass sie damit das Beste opfern, das sie besitzen: ihre Männlichkeit.

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