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Vater

  • P1030077Ich komme gerade aus dem Urlaub mit Freunden, meinem erwachsenen Sohn (27 J.) und dessen Freundin. Es war ein wunderbarer, intensiver Urlaub, in dem wir die Bindung unserer Freundschaften stärken und erneuern konnten. Ganz besonders aber war für mich in diesem Urlaub, dass vor allem mein Sohn und ich noch einmal die Innigkeit und Tiefe unserer gegenseitigen Liebe und Verbindung gemeinsam erleben und verstärken durften. Das war ein großartiges Geschenk. Es hat mich sehr in unserem Ansinnen und Anliegen unserer Arbeit gestärkt, Mann und Frau in ihrer geschlechtlichen Identität zu stärken, was ebenfalls bedeutet, die eigene Rolle und Bedeutung auch als Vater und Mutter zu finden und auszufüllen.

  • ... und andere Frauen, auch sehenswert für Männer.

    "Ich und die Andere", D 2006 von Regisseurin Margaretha von Trotta nach dem gleichnamigen Roman von Peter Märthesheimer. Dieser Film zeigt auf dramatische Weise wie sich eine obsessive Vaterbindung auf das Leben einer Frau auswirken kann. Katja Riemann spielt in der Hauptrolle eine Frau die gefangen ist in ihrer abhängigen Liebe zum Vater und Beziehungen zu Männern nur in ihrem heimlichen und abgespaltenen Doppelleben als Prostituierte aufnehmen kann. Überzeugend in Szene gesetzt spielt Katja Riemann als Carolin eine in Liebe und Schuld verstrickte Papatochter und als Alice ihre Versuche sich in ihrem nächtlichen Doppelleben daraus zu befreien. Eine unterhaltsame, psychologische Studie zum Thema. Sehr sehenswert.

    Mehr zum Thema Papatöchter im Frauenportal unter: www.frauen-ratgeber.de

  • Die Bedeutung der Vater-Tochter Beziehung in der Partnerschaft

    Barbara Streisand: Papa, can you hear me (Auszüge):
    Papa can you hear me
    Papa can you see me
    Papa can you find me
    Papa can you hold me
    Papa can you help me...

    Please, Papa, forgive me...
    try to understand me...
    please, give me a chance..
    the night is so much darker
    the wind is so much colder
    the world is so much bidder
    since you have gone -
    now, where I´m alone
    Don´t you know how I love you
    ...how I need you...
    ...how I miss you... Papa


    Wenn Frau an einen Punkt in ihren Beziehungen kommt, wo sie nicht mehr weiter weiß... sie das Gefühl hat, irgendetwas läuft schief oder nicht so wie sie sich das vorstellt,
    wenn ihre Beziehungen nach kurzer Zeit enden... oder sie erst gar keine verbindliche Partnerschaft eingehen kann... wenn kein Mann gut genug ist... dann lohnt es sich einen Blick auf die erste und älteste Liebesbeziehung zu werfen: den Vater.

  • Das Geschenk des Lebens annehmen

    Unsere tiefsten und prägendsten Beziehungen sind unsere primären Beziehungen, die zu Mutter und Vater, egal ob sie real anwesend waren oder nicht. Was wir mit ihnen erlebt oder auch nicht erlebt haben, vermisst haben, ist grundlegend für unser Leben. Denn ein Baby oder Kleinkind ist absolut offen und bedingungslos in seiner Liebe. Es hat noch keine Abwehr- oder Schutzfilter; alles Erleben nimmt es tief in sich auf. Diese ersten grundlegenden Erfahrungen werden jedoch mit dem Erlernen von Sprache, von Begriffen und Denken eingeordnet und erste Meinungen, Interpretationen und Überzeugungen über sich selbst und das Leben gebildet.

    Diese Überzeugungen bilden die Matrix, auf die das spätere Leben und das bedeutet vor allem die eigenen Beziehungsmuster hin entworfen werden. Das ist der Grund, weshalb Frauen und Männer, die gelernt haben, ihre Beziehungen zu reflektieren, immer wieder feststellen, wie sie in bestimmten Beziehungsmustern gefangen sind. Obwohl sie sich soviel Mühe geben, beim nächsten Mann / bei der nächsten Frau alles anders zu machen, erleben sie sich als Wiederholungstäter der alten Beziehungsmuster, die sie sich als Kind mit Mama und Papa angeeignet haben.

  • Trennung webDie vaterlose Gesellschaft

    Speziell in Deutschland erleben wir seit etwa hundert Jahren eine vaterlose Gesellschaft: Die Väter verschwanden und kamen im Ersten und Zweiten Weltkrieg zum großen Teil ums Leben. Sie hinterließen Familien mit Kindern, die ohne Vater aufwuchsen. Für ein Viertel der Kinder der Kriegs- und Nachkriegszeit in Deutschland bedeutete dies eine Kindheit ohne Vater, ungezählte andere hatten eine gestörte Beziehung zu einem kriegstraumatisierten Vater. Insgesamt wuchsen mehr als die Hälfte der Kinder in Deutschland von 1939 bis 1945 durch Verlust des Vaters oder langjährige Abwesenheit vaterlos auf. Das prägte nachhaltig die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland hin zu einer vaterlosen Gesellschaft.

    In den letzten Jahrzehnten änderten sich die Gründe für Vaterlosigkeit. Fehlte der Vater einst, weil er früh verstarb, so vermissten ihn seine Kinder jetzt aufgrund von Scheidung oder Trennung.

    Scheidung und Trennung nehmen rapide zu mit dem Ergebnis, dass die Kinder fast ausschließlich bei der Mutter bleiben. In Deutschland wachsen aktuell etwa 1,6 Millionen Kinder mit nur einem Elternteil auf. In 89 Prozent der Fälle ist dies die Mutter. 1,42 Millionen Kinder wachsen in Deutschland ohne Vater auf – und die Zahl ist steigend (Quelle: Statistisches Bundesamt 2014).

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