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Liebe

  • geschieht es von Neuem: alle paar Tage finde ich in meinem Briefkasten Aufrufe zu Spenden von verschiedensten Organisationen, die ich bereits kenne oder mir fremd sind. Schon wieder!

    Meistens wandern die gleich ins Altpapier oder stapeln sich einige Zeit auf meinem Schreibtisch und wandern dann geschlossen ins Altpapier. Was macht es für einen Sinn zu spenden? Es sind einfach zu viele!
    Ähnliche Situationen in der Stadt beim Weihnachtsshoppen: alle paar Meter kommt mir ein Mann oder Frau entgegen, stellt sich mir direkt in den Weg und hält die leere Hand auf oder seinen Becher mir unter die Nase: unverschämt, aufdringlich. Ich muss einen großen Bogen um sie herum machen, um ihnen auszuweichen. Ich gebe aus Prinzip nichts…der setzt das eh gleich in Schnaps oder andere unnötige Dinge um….dem ist eh nicht mehr zu helfen. Das sind die ach so vernünftigen, intellektuellen Erklärungen, die meine Abwehr rechtfertigen.

    Ja, ich wehre mich gegen den allgegenwärtigen Schatten in unserer Gesellschaft und in der ganzen Welt, diesen Stachel, der mich nicht in Ruhe lässt und mich immer wieder damit konfrontiert, dass nicht für alle Frieden auf Erden ist und viele nicht einmal das Nötigste zu essen haben.

  • Intimität ist etwas, nachdem wir uns alle sehnen. Mit Intimität verbinden wir Nähe, Kontakt, Berührung, Geborgenheit und Liebe, meist auch Sexualität. Doch gleichzeitig ist mit dem Wunsch nach Intimität auch die Angst davor verbunden: die Angst, sich für einen Menschen zu öffnen, Angst verletzt oder enttäuscht zu werden. Aufgrund unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit, in denen wir uns von Menschen in intimen Begegnungen nicht respektiert, nicht angenommen oder gesehen gefühlt haben entwickelten wir Schutzmechanismen, um nicht enttäuscht oder verletzt zu werden. Dieser Schutz aus der Angst heraus funktioniert meist recht gut: wir lassen niemanden wirklich an uns heran, finden dadurch mehr Sicherheit und Ruhe. Aber der Preis dafür ist hoch: die Einsamkeit und eine Verhaftung in der Illusion des Getrenntseins.

    parejaKaum ein Mensch schafft es, durch den Schutzwall zu uns selbst vorzudringen, zu stark und oft automatisiert sind die Abwehrmechanismen. Für viele Menschen ist Intimität nur in sexuellen Begegnungen erlebbar und darauf reduziert. Aber selbst mit einem geliebten Menschen lassen wir nur selten echte Intimität zu: tiefe Berührung, Verschmelzen, Eins-Sein. Die Grenzen des eigenes Egos weren änstlich gewahrt und verteidigt - sogar in der Liebe. Sexualität wird praktiziert, wird gemacht - meist viel zu schnell, mit viel Aktivismus, damit keine Unsicherheit aufkommt. Öffnet sich doch einmal ein zartes Fenster zur eigenen Seele, kommt sofort Angst auf und es wird mit Reden, Ablenken oder Aktivismus wieder die gewohnte Sicherheit hergestellt.

  • Suche nach dem Glück in der Partnerschaft„Geh dorthin, wo du verletzt bist,
    wo deine Sehnsucht sitzt, wo du Schmerz spürst.
    Mach keine Bewegung davon weg.
    Geh dorthin, wo du schutzlos und verletzlich bist,
    lass dich tragen, hab Vertrauen.
    Wenn alles ausgeweitet ist, wenn alles Platz hat,
    ist die Liebe da"
    (nach S. Widmer)

  • Liebe Dakini Schwestern, liebe Frauen und liebe Männer,

    Diese Worte richten sich in erster Linie an die Frauen, denn es sind ihre Fragen, die mich bewegt haben, hierüber etwas zu schreiben. Aber auch der Mann ist hier mit einbezogen und meine Worte richten sich auch an ihn. Denn ich halte es für wichtig, dass gerade auch der Mann, der unabhängig und autonom geworden ist, wieder lernt auf gute Weise auf die Frau zu hören.

    Damit meine ich keine Rückkehr zur Mama, die immer Recht hat und auch kein Nice Guy verhalten, der , unterwürfig, zu allem „Ja und Amen“ sagt. So ein Verhalten ist auch uns Frauen zuwider.

    Ich meine damit ein ehrliches Zuhören, im Sinne, was hat mir die Frau, mein Gegenüber in der Tiefe zu sagen.

    Die Wurzeln im eigenen Selbst finden

  • Kontakt zum inneren Kind aufnehmenKennst du das auch?: Den Wunsch nach einer glücklichen erfüllten Liebesbeziehung, mit einem Menschen ganz zu verschmelzen, das Gefühl für jemanden wirklich wertvoll und etwas ganz besonderes -  die Nr. 1 - zu sein? Und dann die Enttäuschung, wenn der Partner sich als jemand anderes zeigt, als er dir versprochen hat, wenn du dich unverstanden fühlst, deine Bedürfnisse nicht so erfüllt werden, wie gewünscht, du dich eingeengt fühlst, dass sich der Partner zurückzieht, du dich nicht mehr gesehen fühlst, wenn er dich verletzt oder gar ganz geht?

    Oder das Feuer und die sexuelle Leidenschaft mit der Zeit immer mehr verflacht, wenn du dich klein, hilflos und unfähig fühlst, mit dem Partner darüber zu sprechen?

  • Aufgrund der großen Nachfrage hatten wir in diesem Jahr lange Wartelisten für unsere Paarseminare, viele Paare kamen gar nicht herein. Das soll sich 2012 ändern!

    Viele Paare suchen nach dem Seminar nach eine Kontinuität des neuen Weges miteinander. Unser Jahrestraining wird unserer Erfahrung nach überwiegend von Singles gebucht. Wer also aus dem Oster- oder Silvester-Event weitergehen will ist dort gut aufgehoben. Für die Paare haben wir bislang nur die beiden 3-tägigen Einstiegsseminare. Das wird sich ab 2012 ändern. Wir haben ein neues Paartraining kreiert: 3 x vier Tage. Es wird anders und neu strukturiert sein als die Paarseminare bisher und sich den Schwerpunkthemen von Beziehung in drei Modulen widmen. Wir möchten das LoveCreation Paartraining 2012 als eine "halbgeschlossene" Gruppe anbieten. Das bedeutet: Modul 1 und 2 sind offen, Modul 3 ist nur für Paare, die Modul 1 oder 2 schon besucht haben. Dadurch kommen die Paare intensiver zusammen und es entsteht mehr Tiefgang und Verbindlichkeit.

  • In letzter Zeit erlebe ich immer wieder, dass Frauen von meinen Männerbüchern und den Herzenskriegern begeistert sind. Und ich erhalte auch zahlreiche begeisterte Zuschriften von Frauen, sogar zu meinem neuen Buch zum Thema Verführung. "Ja, die Männer sollen an sich arbeiten, endlich in ihre Energie kommen!" "Endlich jemand, der die Männer stärker und männlicher macht, super!" "Wo sind denn all die stolzen männlichen Herzenskrieger, ich will sie kennen lernen!" "Ich sehne mich nach einem Mann, der die Führung übernimmt und der sein Herz öffnet."

  • Die Alternative zur Eifersucht

    Ich möchte hier noch ein anderes Konzept der Liebe und des Umgangs mit Grenzen vorstellen, das jenseits von Eifersucht existiert. Ich kann mich vordem Eingehen einer Beziehung bewusst entscheiden, welche Form der Partnerschaft ich leben möchte und dies auch mit meinem Partner kommunizieren. Dafür muss ich mich aber vorher ehrlich fragen:

    Was sind meine wirklichen Bedürfnisse in Bezug auf Nähe, Intimität und Sex?
    Welche Kontakte und wie viel Intimität wünsche ich mit anderen Frauen oder Männern?
    Was bedeutet für mich Intimität genau und wo fängt sie an?
    Bin ich wirklich monogam? Oder bisexuell oder polygam?
    Suche ich dabei Ablenkung oder Selbstbestätigung?
    Will ich aus Mangel heraus etwas bekommen oder habe ich etwas zu geben?
    Habe ich soviel an Liebe und sexueller Energie zu geben, dass es für mehr als eine/n reicht?
    Kann ich mehr als einen Menschen lieben? Kann ich diese Gefühle im Alltag händeln?
    Kann ich es ertragen, wenn mein Partner das tut?
    Welche Freiheiten bin ich bereit meinem Partner zuzugestehen und was sind die Bedingungen?
    Welche Grenzen möchte ich mir und meinem Partner setzen? Warum will ich das tun? Was passiert, wenn er diese Grenzen nicht akzeptiert?

    Je ehrlicher und bewusster diese Fragen beantwortet werden und je offener sie mit dem Partner kommuniziert werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass die beteiligten Menschen miteinander einen guten Weg miteinander finden.

  • frauen-sexy

    Das Eva-Prinzip neu erfinden

    Wer von Weiblichkeit oder neuer Weiblichkeit spricht kommt in Verruf, die Zeit zurückdrehen zu wollen und die Frauen wieder zurück in bestimmte Klischees und Rollen zu wünschen, von denen sie sich die letzten Jahrzehnte befreit haben. In Abgrenzung zu Eva Hermanns "Eva-Prinzip" werden traditionelle Geschlechtsklischees und "die 3 "Ks" (Kinder, Küche, Kirche) abgelehnt. Die Zeit zurückzudrehen und tradierte Werte des Frauseins wieder zu etablieren erscheint mir kein passender Ansatz, um die eigene Identität als Frau zu finden. Der Weg des Tantra stellt einen völlig anderen Ansatz dar für uns Frauen, wieder zu unserem Frausein zu kommen und unsere Weiblichkeit zu entwickeln und auszudrücken. Was ist damit gemeint? Gibt es überhaupt so etwas, wie das Weibliche - und was ist die neue Weiblichkeit?
     

  • sehnsuchtInes, eine 38-jährige Designerin hat sich zu einem unserer Tantra Single Seminare angemeldet. Mit gemischten Gefühlen fährt sie alleine zum Seminarhaus, der Weg ist weit und sie hat Zeit genug nachzudenken, weshalb sie sich auf solch ein Abenteuer einlässt. Sie möchte Tantra kennen lernen, Zeit für sich haben, Begegnungen mit interessanten Menschen erleben und natürlich ist da der Wunsch, einen tollen Mann kennen zu lernen.

    „Aber was ist, wenn ich mit den Menschen nichts anfangen kann? Wenn ich Intimität mit Männern die ich abstoßend finde ertragen muss? Oder ist das Ganze etwa so ein abgehobener esoterischer Zirkel?"

    Sie kommt mit den anderen Teilnehmern an und wird freundlich aufgenommen, das Haus ist sympathisch. Beim Abendessen ergeben sich erste Kontakte und Gespräche - die Menschen scheinen „ganz normal" zu sein, viele sind neu, genau wie sie. Langsam entspannt sie sich etwas. In der ersten Runde im Seminarraum ist sie überrascht: eine große Gruppe mit 20 Männern und 20 Frauen. Ihr Blick schweift herum und scannt vor allem die einzelnen Männer.

  • VerliebtheitLisa schwebt auf Wolke 7, ist unglaublich und über beide Ohren verliebt. Nach vielen Jahren Singledasein, unterbrochen nur durch kurze Affären, hat es endlich so richtig gefunkt zwischen ihr und dem Mann ihrer Träume, nennen wir ihn Jacob. Gerade eben rief Lisa an, um ihre Teilnahme an unserem Energizer Event abzusagen. Klar will sie jede Minute mit ihrem Liebsten verbringen – und nicht mit uns im Seminar.

    Das kann ich gut verstehen. Nichts ist schöner als verliebt zu sein. Die Hormone fahren Achterbahn, die Schmetterlinge flattern im Bauch und wir Frauen denken nur noch an den, der das alles auslöst. So geht es Lisa und alles zieht sie mit Macht zu ihrem Liebsten – aber ihre Bewusstheit hat (noch) nicht ausgesetzt.


  • Der perfekte Liebhaber, die perfekte Liebhaberin

    encuentrosWas braucht es, um ein wirklich perfekter Liebhaber zu werden, der nicht nur Frauen verführen und tollen Sex mit ihnen hat, sondern auch in der Beziehung die Führung behält und sich nicht verliert? Was braucht eine Frau, um unwiderstehlich weiblich zu sein, Erfolg bei Männern, Spaß, Leichtigkeit und Ekstase beim Sex sowie Harmonie und wirkliche Liebe in der Partnerschaft zu erleben? Was macht einen Liebhaber so überzeugend, dass der Partner nicht fremdgeht? Was sind die Geheimnisse von Beziehungen, die nicht nur "funktionieren", sondern Liebe, Leichtigkeit, Humor und Lebendigkeit haben?

    Manch eine(r) kauft sich einen der vielen Sex- oder Beziehungsratgeber und versucht vergebens die gut gemeinten Ratschläge in die Tat umzusetzen. Spätestens, wenn sich nach der Lektüre des zwölften Ratgebers immer noch Frust, Drama und Routine im Liebesleben nicht geändert haben, merkt man, dass hier andere Wege nötig sind.

  • AdobeStock 118746105 webIn unserem Jahrestraining, Step 1, Geburt des Eros, erleben gerade wieder 50 Männer und Frauen noch einmal ihre Geburt. Normalerweise finden Geburten unter nicht glücklichen Umständen statt: in sterilen Krankenhäusern, unter Einfluss von Wehenschreibern und Schmerzmitteln und immer öfter mit Kaiserschnitt. Den Neugeborenen fehlt nach der Geburt der Hautkontakt und die liebende Präsenz von Mutter und Vater. Das Geburtserlebnis und die unmittelbare Zeit danach ist für uns als Beziehungsexperten besonders prägend für die Liebes- und Beziehungsfähigkeit, die ein Mensch entwickelt.

  • strandherzWer kennt das nicht: in der Beziehung ist wieder mal Streit, schlechte Stimmung, das bekannte Drama. Die Version 9.9 desselben Konflikts und beide wissen, dass jede weitere Diskussion sinnlos ist und zu keiner Lösung führen wird. Eine Trennung steht als Lösungsmöglichkeit greifbar im Raum, aber es gibt tief innen eine Liebe, die bislang noch stärker ist.

    Oder ist es einfach nur Bequemlichkeit und die Angst vor den Konsequenzen?

  • Die Rück- Verbindung mit unserem ursprünglichen Wesen

    Die Liebe zu erleben ist eines der größten Geschenke, die wir im Leben empfangen können. Die Liebe, wenn sie uns ereilt, durchdringt und erfüllt unser ganzes Wesen. Geist, Herz und Sex werden von ihr durchdrungen und gleichzeitig trachtet unser ganzes Wesen danach, die Liebe zu verwirklichen. Es gibt viele Spielarten der Liebe und sie ist deswegen ein Geschenk, weil wir sie nicht willentlich „machen“ können. Obwohl die Liebe alle Ebenen unseres Menschseins betrifft, Gedanken, Gefühle, Vorgänge in unserem Körper, die Handlungsebene, ist sie doch nicht zu beschränken. Die Liebe ist allumfassend und unser essentieller Seinszustand, der unser Gefühl berührt und durchdringt.

    Die für uns am stärksten erfahrbare Liebe ist EROS, die sexuelle Anziehung zwischen Mann und Frau; die Suche der Frau / des Mannes nach dem anderen und das ihm innewohnende Versprechen der Erfüllung in Verbindung und Vereinigung. (Dies gilt natürlich auch für homosexuelle Beziehungen).

    Eine andere Form der Liebe ist die FREUNDSCHAFT, die über die reine Sympathie und gemeinsame Interessen hinausgeht. Freundschaft, in der einer für den anderen einsteht, ihm/ihr beisteht und in der man sich auf den anderen in jeglicher Beziehung verlassen kann.

  • Fotolia 77146075 Subscription Monthly M previewMöchtest du dich persönlich weiterentwickeln und Begrenzungen auflösen? Bist du auf der Suche nach deiner wahren Identität als Frau? LoveCreation® zieht bewusste und interessante Menschen an, die ihre Identität als Mann oder Frau neu erleben und definieren wollen. Du triffst hier auf Männer, die ihre Männlichkeit leben und in bewusster Form neu definieren wollen sowie auf Frauen, die ihre Weiblichkeit neu erfinden und die Lust an der Hingabe entdecken wollen. Die Intention dieses Trainings ist die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit als Frau oder Mann, die Entwicklung der eigenen Sexualität, das Erlangen emotionaler und sozialer Kompetenz sowie die Erweiterung der eigenen Liebes- und Beziehungsfähigkeit.

  • das Spiel der Polaritäten macht das (Liebes-)Leben spannend. Wir waren fleissig und haben wieder drei neue Artikel zu diesem Themengebiet veröffentlicht. Etwas gewagter und provokanter, nicht nur therapeutisch und einfühlsam, aber dafür sicherlich spannend und unterhaltsam zu lesen.

    "Nimm mich ganz" handelt von der Sehnsucht der Frau, vom Mann ganz genommen zu werden - eine reale Paargeschichte aus Leilas therapeutischer Praxis bietet hier den Hintergrund

    "Mr. nice guy" erklärt auf freche, aber auch psychologisch fundierte Weise, warum nette und liebe Kerleso wenig Erfolg bei Frauen haben und ein paar entscheidende Dinge zum Thema Mänlichkeit noch nicht gelernt haben

  • Passend zu unserem Paarseminar, zu dem wir gleich aufbrechen gibt es wieder zwei neue Artikel von Leila und mir mit einer ähnlichen Ausrichtung und Thematik, eben jeweils mehr an Männer und Frauen gerichtet:

    "Wenn die Leidenschaft vergeht" von Leila Bust ist ein provokanter Text mit der These: Liebe und Sex widersprechen sich. Da hab ich mich beim Korrekturlesen auch erstmal gewundert - so etwas von einer Frau und dann noch einer Paatherapeutin: wie passt das zusammen? Es passt - lies doch selbst!

  • Nimm mich
    Lieb mich wenn du kannst. Nimm mich, nimm mich ganz.
    Steig aus deiner Hose. Zeig mir deine Rose.
    Lieb mich wenn du kannst. Nimm mich, nimm mich ganz.
    Lass die Knospen sprießen. Lass Champagner fließen.

    Nimm mich in die Zange. Küss mich, küss mich lange.
    Öffne deine Beine. Lass mich nicht alleine.

    Komm schon, mach mich an. Dann lass ich dich ran.
    Die Phantasie bist du. Lass mich nicht in Ruh.

    Geh mit mir den langen Weg zum Ufer.
    Musikanten spielen nur für uns.
    Komm wir tanzen einen Reigen.
    Füll mit deinen Küssen meinen Mund. (Rosenstolz)


    Kai und Lea* kommen in die Paarberatung. Sie sind 52 und 44 Jahre alt und leben seit 6 Jahren zusammen in einer Wohnung. Kai wirkt angespannt und gestresst; Lea aufgeräumt. Ihre Geschichten:

  • Diese Übung ist ein Auszug aus unserem neuen Buch „Zueinander finden - Wege zu einer befreiten Partnerschaft". Sie kann leicht im Alltag angewandt werden und dient dazu das Verständnis füreinander und die Herzverbindung mit dem Partner zu stärken.
    ZueinanderfindenWas ist kennzeichnend für ein frisch verliebtes Paar? Sie reden viel miteinander, unterhalten sich angeregt, erzählen und hören sich aufmerksam und interessiert zu. Denn beide wollen alles über den anderen erfahren und sind neugierig auf die Geschichten und die Erfahrungen des anderen. Sie diskutieren, philosophieren und setzen sich auch intellektuell mit interessanten gesellschaftlichen, künstlerischen oder sozialen Themen auseinander. Bei einer anstehenden Entscheidung fragen sie explizit nach der Meinung des anderen und beziehen diese mit ein. Dadurch wird jede Begegnung interessant, jeder Austausch ist spannend und lebendig sowie auch intellektuell anspruchsvoll. Im Beziehungs- und besonders Familienalltag verändert sich jedoch die gesamte Kommunikation. Sie reduziert sich meist im Laufe der Jahre nur noch auf wenige Worte, die sich auf praktische Themen und Absprachen beschränken. Es ist nicht mehr genügend Zeit und Raum, etwas ganz persönliches von sich mitzuteilen, keine Muße, die einlädt, von dem zu erzählen, was einen innerlich bewegt. Auch das Interesse vom anderen zu hören lässt nach. Man meint ja auch, bereits alles vom anderen zu wissen und ihn gut zu kennen. Und manche Geschichten hat man schon so oft gehört, dass man ihrer sogar überdrüssig ist.

    Alle kennen das Bild des Ehepaares, das sich im Restaurant am Tisch gegenüber sitzt und sich anschweigt. Es ist wahrscheinlich gar nicht mal der fehlende Raum und die nicht vorhandene Zeit, die es an intensiven Gesprächen und persönlichem Austausch mangeln lässt. Vielmehr scheint die Bereitschaft, dem anderen unvoreingenommen zuzuhören und auch von sich zu erzählen gesenkt, da es dafür keine Notwendigkeit mehr gibt, weil man meint, schon alles vom anderen zu kennen. Manche Paare meiden aber auch persönlichere Gespräche, weil diese immer wieder zu ermüdenden Diskussionen führen, die das Unverständnis über den anderen und Missverständnisse zwischen ihnen verstärken. Sie befürchten Streit und miese Stimmung, wenn dann im hitzigen Gefecht der Worte alte Emotionen oder gärende Konflikte aktiviert werden. Da sie nicht wissen damit umzugehen, meiden sie lieber allzu persönliche oder brisante Themen und verfallen in eine stereotype Kommunikation. Diese Art der Kommunikation ist sehr kopflastig, da immer wieder dieselben Argumente hervorgekramt werden. Es fehlt die Aufmerksamkeit, vielleicht aber auch das Unvermögen, dem anderen wirklich zuzuhören und zu verstehen, was sich hinter seinen Worten verbirgt. Dafür ist man dann viel zu sehr mit den eigenen Gedanken und Widerreden beschäftigt als dass man offen wäre für die Botschaft des Partners. In der Eheberatung erlebe ich, Leila Bust mich daher oftmals als reine Übersetzerin, die versucht die Botschaft hinter den Worten zu verstehen und dem Partner zu vermitteln. Paare, die ihre Liebe lebendig halten wollen, benötigen aber einen regelmäßigen Austausch, bei dem sie sich authentisch zeigen können und dem Partner offenbaren. Sie brauchen einen ungestörten Raum, in dem sich die Gespräche entfalten können und sie die Muße haben, auch ihr Herz zu öffnen und sich mit ihren Empfindungen zu zeigen. Sie brauchen dafür keinen Therapeuten, jedoch ist ein Setting, wie es in der Beratung oder Therapie vorgegeben ist eine Hilfe.

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