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Pressestimmen

  • Weiblichkeit leben - Die Wiederentdeckung des Femininen

    Leila, du nennst deine Vision von Weiblichkeit "Dakini" - was macht die Dakini aus? Was sind die zentralen Eigenschaften des Femininen, die es wieder zu entdecken gilt?

    Der Begriff „Dakini" hat seinen Ursprung in der buddhistisch-tantrischen Spiritualität und bedeutet wörtlich „Himmelstänzerin" – eine weibliche Buddhagestalt. Ich habe ihn bewusst gewählt, um Frauen eine Vision von Weiblichkeit zu vermitteln, jenseits der „realen" Vorbilder der glamourösen Medienwelt oder erfolgreicher Frauen aus Kunst und Gesellschaft. Während Letztere bestimmte Maßstäbe vorgeben, die doch sehr eingrenzen, bietet das Bild der Dakini eine Offenheit, die die Persönlichkeit einer jeden Frau berücksichtigt, mit Hilfe derer sie sich orientieren oder auch neu definieren kann.
    Voraussetzung dafür ist, dass die Frau sich in ihrem Frausein ganz angenommen hat, einen authentischen und innigen Kontakt zu sich selbst, ihrem Körper und ihrer Sexualität entwickelt hat. Damit einher geht das Eintauchen und Verstehen des weiblichen Wesens und ihrer femininen Qualitäten wie Vertrauen, Empfänglichkeit, Hingabe und die Fähigkeit mit sich selbst und anderen Menschen in tiefe Resonanz zu gehen.

  • Hingabe geht nicht auf Kommando - Interview aus der Frauen-Zeitschrift emotion, Ausgabe 10.2012

    Frauenzeitschrift Emotionemotion: Frau Bust, Frauen können heute weitgehend selbst entscheiden, wie sie ihre Sexualität ausleben wollen, es gibt kaum noch Tabus. Dennoch fällt es vielen Frauen schwer, sich beim Sex fallen zu lassen. Warum?

    Leila Bust: Sie können nicht abschalten, sind mit ihren Gedanken beschäftigt und zu kopflastig. Denn Frauen lernen heute, gut funktionieren zu müssen, um im Job erfolgreich zu sein. Sie sind zielstrebig, diszipliniert, durchsetzungsstark und nutzen ihren Verstand. Das Fühlen gerät darüber zunehmend in den Hintergrund. Dadurch empfinden viele Frauen das Loslassen als Gefahr. Auch der Sex soll funktionieren, wie alles andere im Leben. Das steigert den Leistungsdruck, der im Bett nichts zu suchen hat. 

     

  • Wann ist eine Frau eine Frau? - Interview aus der Zeitschrift Newsage, Ausgabe 03.2012

    Was bedeutet Weiblichkeitheute? Die Tendenz, dass sich die Rollenbilder von Männern und Frauen immer mehr angleichen, will Autorin Leila Bust stoppen. Die erfahrene Paar- und Sexualtherapeutin gibt Anregungen, sich im Femininen neu zu entdecken – frei von Klischees und traditionellen Frauenrollen. Die Männerwelt haben die Frauen längst erobert, findet sie. Nun geht es darum, die Frauenwelt zu revolutionieren.


    Frau Bust, die Frauen haben sich in den letzten Jahrzehnten stark emanzipiert. Warum sind sie häufig so unzufrieden?
    Leila Bust: Der von der Frauenbewegung initiierte Rollenwandel bewirkte ein neues Selbstverständnis für Frauen. Dabei entwickelten und verstärkten Frauen ihre männlichen Fähigkeiten und Energien, wurden durchsetzungsfähig und unabhängig. Dieser Prozess bewirkte eine Vermännlichung der Frau, indem die männlichen Qualitäten auf Kosten von weiblichen Fähigkeiten verinnerlicht und für die eigenen gehalten wurden. Erst nach Jahren zeigen sich für Frauen die Auswirkungen dieser Lebensweise, etwa in Form von körperlichen Krankheitssymptomen oder Problemen in Beziehung und Partnerschaft.

  • Eine neue Vision von Weiblichkeit - Interview der Online-Partnervermittlung parship.com, im August 2012

    Parship ScreenshotDas Onlineportal parship.com geht im Gespräch mit Leila Bust im Besonderen auf Leilas ganz persönliche Vision von Weiblichkeit ein. Im Interview interessierte sich der Journalist André Martens unter anderem auch für Tipps von der Sexualtherapeutin wie die "Hinwendung zum Weiblichen" konkret aussehen kann.

    Das ausführliche Interview ist auf der Internetseite von parship.com zu lesen.

    Link zum Parship - Interview mit Leila Bust






  • Haben wir die Weiblichkeit verlernt?
    - Interview aus der Frauenzeitschrift FÜR SIE, Ausgabe 19.2012

    Logo Für SieDas fragt Paar- und Sexualtherapeutin Leila Bust aus Düsseldorf. Gerade hat sie ein Buch zum Thema geschrieben: "Weiblichkeit leben - die Hinwendung zum Femininen" (erschienen im Ellert & Richter Verlag). Für uns machte sich die Autorin noch mehr Gedanken über die Frau von heute: Sie gehörten zu uns Frauen wie der Putzlappen zur Spüle – die klassischen drei Ks: Küche, Kinder und Kirche.


  • Buchrezension mit integriertem Interview von André Martens für parship.de

    „Was ist feminin?“ In ihrem neuesten Buch, Weiblichkeit leben: Die Hinwendung zum Femininen, widmet sich die systemische Paar-, Familien- und Sexualtherapeutin Leila Bust der Frage, was eigentlich die weibliche Identität ausmacht. Hierzu erforscht sie die Höhen und Abgründe der Weiblichkeit und lädt ihre LeserInnen zu einem neuen Blick auf die alte Geschlechterdiskussion ein.

    Ausführlich wird die Frage behandelt, wie es dazu kommen konnte, dass sich Frauen in den letzten Jahrzehnten immer mehr an männlichen Vorbildern orientieren und auf diese Weise ihre femininen Seiten verkümmern lassen. Dass dies paradoxerweise im Zuge der Frauenbewegung geschehen ist, verwundert die Autorin nicht: Die durch die Emanzipation erwirkten Freiräume wurden meist nicht mit einer eigenen Identität gefüllt, sondern durch eine Außenorientierung an („starken“) Männern. Rollenkonfusion und Verunsicherung waren nicht selten das Ergebnis. Karriere, Kind und Selbstverwirklichung unter einen Hut zu bringen, kann leicht überfordern. Viele Frauen, so die These, begeben sich zwar auf die Suche nach ihrer ursprünglichen Weiblichkeit, können diesen Ausdruck aber nicht mit Inhalt füllen.

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