Modul B: Magier & Heiler und Buddha

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Archetyp Magier und Heiler

 

Wir verstehen dieses Training als eine Mysterienschule, die Menschen in Kontakt mit unbekannten und vielleicht sogar verleugneten Persönlichkeitsanteilen und Fähigkeiten bringt. Speziell rational denkende und wissenschaftlich orientierte Menschen werden den Archetyp des Magiers oder auch des Heilers als Esoterik belächeln und als ein Relikt archaischer Urvölker betrachten. Diese einseitig rationale Orientierung verwehrt ihnen aber den Zugang zu einer innewohnenden Macht und zu eigenen spirituellen Erfahrungen und Fähigkeiten.

 

Der Heiler

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Wir gehen von einem erweiterten Begriff von Gesundheit aus, der nicht nur die Abwesenheit von Krankheitssymptomen darstellt. Der Heiler transzendiert die eigene Wunde und die eigenen Verletzungen (physisch wie psychisch), um andere zu heilen. Er schaut sich seine Wunden an, erkennt den tieferen Sinn und heilt sie. Er entwickelt in Trance und in besonderen Bewusstseinszuständen Fähigkeiten der erweiterten und intuitiven Wahrnehmung bei sich und anderen Menschen, um Krankheiten, Verletzungen oder Blockaden wahrzunehmen.

Dieser intuitive Prozess entspricht dem der Anamnese im medizinischen Bereich. Selbst Ärzte erkennen heute, dass Heilung nicht durch Medikamente oder Operationen geschieht, sondern durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte im Menschen. Diese Kräfte können bei sich selbst oder auch bei anderen mit verschiedenen Mitteln gefördert werden. Übertragung von Energie ist nicht etwas, das sogenannten „Wunderheilern“ vorbehalten ist, sie haben es lediglich zu einer Perfektion darin gebracht. In diesem Modul wird es darum gehen die eigenen (Selbst-)Heilungskräfte zu erforschen und das Immunsystem zu stärken.

 

Der Magier

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Auch der Magier ist als Archetyp uralt und kommt in Märchen und Fantasy vor. Lassen wir einmal den Nimbus weg und konzentrieren uns auf die Fähigkeiten eines Magiers, so wird ein Mensch sichtbar, der in besonderer Weise durch Gedankenkontrolle, Visualisierung und weitere geheime Techniken Energie lenken und bündeln kann. Er kontrolliert dabei nicht nur den links-hirnisch-rationalen Teil des Gehirns, sondern auch den imaginativen, rechts-hirnischen. Er kann sich selbst in Trance und in erweiterte Bewusstseinszustände versetzen, um eine erweiterte Sichtweise der Dinge zu erlangen und konkrete Visionen zu entwickeln. Dabei setzt er Techniken ein, um sein Gehirn so zu programmieren, dass ihm alle notwendigen Fähigkeiten zu Verfügung stehen und richtet diese auf sein Ziel aus. Natürlich kann er dazu auch äußere Hilfsmittel, Symbole und magische Handlungen verwenden, um den Fokus zu halten. Mantren oder magische Formeln halten seine Konzentration auf einen Punkt. Neben anderen, geheimen Aspekten bewirkt alleine die unabgelenkte Konzentration auf ein Ziel schon gewisse Effekte.

Der Magier ist ein Künstler im Transformieren und Bündeln der Energie im 6. Chakra. Im budhistisch-tantrischen Kontext geht es im Kern um die Entfesselung und Transformation der sexuellen Energie, um sie nicht ausschließlich zum Ausleben im Sex, sondern für das Erreichen von Zielen und Visionen zu nutzen. Dies ist auch die Essenz vieler klassischer tantrischer Rituale.

 

Konkrete Resultate

Aus der eigenen Praxis wissen wir, dass die magische Praxis keine „esoterische Spielerei“ ist, sondern sehr konkrete Auswirkungen auf das eigene Leben hat. Es braucht Integrität, Herzqualität und Ehrlichkeit, um sie auch zum Nutzen aller Lebewesen und dieses Planeten einzusetzen. In diesen fortgeschrittenen Einweihungen kommen die in den vorangegangenen Modulen erlernten Fähigkeiten des Schulungsweges zusammen zur Anwendung.

 

Die einzelnen Schritte in diesem Modul:

  • Die eigenen Wunden erkennen, heilen und transformieren
  • Zugang und Aktivierung heilerischer Fähigkeiten
  • Aktivierung von Schutzkräften und Stärkung des Immunsystems
  • Initiation in erweiterte Bewusstseinszustände
  • Öffnung des 3. Auges
  • Magische Rituale und Techniken
  • Einweihung in sexualmagische Techniken zur Energietransformation
  • Visionssuche: Ziele und Herzenswünsche finden und fokussieren

 

 

Archetyp Buddha

 

 

Ritueller Tod im Essenz – Retreat

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In diesem letzten Modul geht es ganz direkt um die eigene Essenz, den spirituellen Wesensaspekt. Auf einer höheren Ebene geht es wie in Modul C des 1. Jahres, der „Herzöffnung“ um die Essenz des Lebens und um das Tabuthema Tod. Im Angesicht des Todes – in der Stille haben wir die Möglichkeit die eigene Sichtweise über uns und das Leben zu verändern. Hier ist die Chance, die „Unzulänglichkeiten“ und „Unbegreiflichkeiten“ des Lebens anzunehmen und den Blick so zu verändern, dass im Leben anhaltendes Glück erfahren wird.

 

Glück ist keine Glückssache

Glück sucht jeder in seinem Leben; doch die wenigsten Menschen erreichen dieses Glück kontinuierlich. Dass wir das Glück nicht anhaltend erleben können, liegt daran, dass wir in äußeren Dingen und Bedingungen danach suchen, Dingen, die vergänglich sind.

 

Lebe jeden Tag, als wäre es der erste Tag vom Rest deines Lebens.

medi webWer weiß schon, wann der letzte Tag seines Lebens ist? Und doch kann das Ende plötzlich kommen. Wie schockiert und unvorbereitet reagieren wir, wenn ein geliebter Mensch uns verlässt - uns allein zurück lässt. Wie entsetzt, wenn ein Freund plötzlich durch Krankheit oder Unfall aus dem Leben gerissen wird und stirbt. Wie ohnmächtig, wenn plötzlich eine Kündigung im Job kommt. Wir sind entsetzt angesichts der Unbeständigkeit und Vergänglichkeit aller Dinge und Erscheinungsformen in diesem Leben.

Wir leiden, weil die Dinge nicht so laufen, wie wir es uns vorstellen und vor allem, weil die Dinge unbeständig und vergänglich sind. Wir haben ein großes Bedürfnis nach Sicherheit und Kontinuität und richten uns in der Beständigkeit ein. Unser Leben ist in hohem Maße abgesichert, so wie in kaum einem anderen Land der Welt. Und je sicherer wir uns einrichten, umso schockierender ist für uns die Realität, dass das Leben unbeständig und vergänglich ist. Das fällt uns schwer zu akzeptieren und wihadern mit der Existenz. Die Vergänglichkeit des Lebens wirkt auf uns so traumatisch, dass wir sie verdrängen.

Lassen wir die Erfahrung der Vergänglichkeit wirklich an uns heran, lernen wir dadurch zu verstehen, dass das Leben ist, wie es ist: vergänglich. Diese Desillusionierung kann sehr heilsam und befreiend sein, wenn wir die Realität wirklich anerkennen: 

Es gibt nur eine Konstante im Leben: die Veränderung
Es gibt nur den gegenwärtigen Augenblick

Das tiefe Verstehen und das Einverständnis in die Unbeständigkeit und Vergänglichkeit dieses Lebens ist ein wesentlicher Schlüssel zu anhaltendem Frieden, Glück und Leichtigkeit. Jede authentische buddhistische Belehrung muss diesen Schlüssel enthalten: die Vergänglichkeit.

Sie ist einer der drei Dharma-Siegel (Schlüssel der Lehre) des Buddhismus: Nichts bleibt wie es ist, für auch nur zwei aufeinanderfolgende Momente. Konfuzius sagt, wir können niemals zweimal im selben Fluss baden, denn er fließt Tag und Nacht. Buddha bittet uns, die Unbeständigkeit als Werkzeug zu nutzen, um tief in die Wirklichkeit des Lebens einzudringen. Ohne Wandel, ohne Veränderung wäre das Leben gar nicht möglich. Weder gäbe es Heranwachsen und Wachstum bei den Menschen noch eine Veränderung, bzw. Verbesserung in der Welt.

Wenn wir die Wirklichkeit der Unbeständigkeit ganz in uns vordringen lassen, kommen wir augenblicklich ganz ins „HIER & JETZT“. Wir lernen, den gegenwärtigen Augenblick als den kostbarsten in unserem Leben zu genießen.

Die Anerkennung der Unbeständigkeit und Vergänglichkeit führt in die unmittelbare Präsenz und Achtsamkeit. Sie fordert auf, uns mit dem zu verbinden, womit wir gerade sind: einem Menschen, einem anderen Lebewesen, der Natur, einem Ereignis und ganz damit zu sein. Das Bewusstsein über die Vergänglichkeit eines geliebten Menschen, einer Liebe oder anderer Dinge, lässt uns die Kostbarkeit dieses Menschen oder der Liebe erst wirklich schmecken und die Chance des Augenblicks ergreifen, uns ganz zu verbinden.

Die Vergänglichkeit oder die Präsenz führt uns somit ganz von selbst in die Verbindung mit allen Lebewesen. Ganz verbunden, ganz in der unmittelbaren Wahrnehmung, gibt es nur Gegenwärtigkeit, Gewahrsein. Im reinen Gewahrsein fallen alle Meinungen und Bilder über diesen Menschen oder auch ein Ereignis ab. Wir sind frei und leer von allen Vorstellungen und Verstrickungen.

Diese drei tantrischen Schlüssel, korrespondieren mit den „drei Dharma Siegeln“ des Buddhismus:

  • „Unbeständigkeit“ und Vergänglichkeit bedeutet Präsenz
  • „Nicht-selbst“ bedeutet Verbindung, Einssein mit allen Lebewesen
  • „Nirvana“ bedeutet Leere, Frei sein von allen Vorstellungen, Bewertungen und Bildern

Das ist die Einladung in diesem Modul: diese zutiefst beglückende Wirklichkeit zu berühren und diese Schlüssel zur tantrisch-buddhistischen Lehre im Herzen und im Körper zu verstehen.

 

Stirb, bevor du stirbst!

Die Chance besteht hier darin, durch die bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod und dem tantrisch - buddhistischen Wissen darüber, zu einer neuen Haltung dem Leben gegenüber zu finden. Der eigentliche Tod ist immer der Tod des Egos, der Tod von liebgewonnenen Gewohnheiten, von Menschen, ohne die wir meinen nicht leben zu können, der Tod von Identifizierungen mit Gefühlen, Gedanken und dem Körper. Den Tod vor dem Sterben zu erleben, ist eine der grundlegendsten und tiefsten Initiationen, die ein Mensch in seinem Leben erfahren kann. Einstellung und Umgang mit dem Tod kann sich in diesen Tagen grundlegend verändern. Gerade in unserer westlichen Gesellschaft ist Tod ein Tabuthema, mit dem niemand etwas zu tun haben will, das nur versteckt im Krankenhaus oder Sterbebett einen Platz findet. In diesen Tagen ist die Möglichkeit, sich dem Tod anzunähern und damit eine neue Gelegenheiten das Leben zu gewinnen!

Der tantrische Buddhismus hat uns umfangreiches Wissen und genaue Kenntnisse über den Prozess des Sterbens, des Verlassens des eigenen Körpers und über die Zeit danach, anzubieten. Unserer Ansicht nach gehört zumindest das Wissen dazu zum Standardwissen, das jeder Mensch kennen sollte.

 

Die einzelnen Schritte in diesem Modul:

  • Tief verankerte Lebensfreude durch das Bewusstsein der Vergänglichkeit
  • In der Stille des Mahamudra den inneren Raum der „Instase“ erleben
  • Vermittlung von Wissen um Tod und Wiedergeburt und den „Weg ins Licht“
  • Die Essenz des tantrisch buddhistischen Weges erfahren: Präsenz – Verbindung - Gewahrsein
  • Einssein mit der Existenz -Satori- erleben, den Tod des Egos
  • Den Archetyp des spirituellen Meisters Meisterin kennen lernen und in das eigene Leben integrieren

 

 

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