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Aufmerksamkeit

  • Die Energie fließt dorthin, wo die Aufmerksamkeit ist. Die Aufmerksamkeit geht dahin, wo wir etwas stark wünschen, oder etwas auf gar keinen Fall wollen.

    Viele Menschen erleben sich im Alltag wie ein Rädchen im Getriebe. Die eigenen Handlungen laufen auf Autopilot und es gibt scheinbar keine Möglichkeit aus den Sachzwängen auszubrechen. Lediglich die Wochenenden oder Urlaube scheinen kurze Zeiten zu sein, in denen persönliche Freiheit erlebt wird. In den meisten Handlungen wird nicht mehr der eigene freie Wille erlebt, da die Handlungen durch übergeordnete Werte wie Disziplin, Ordnung, Verpflichtung oder Konvention geprägt scheinen.

    Mache dir deutlich, dass jede Handlung aus deinem freien Willen geschieht. Niemand kann Dich zu etwas zwingen. Natürlich hat jede Entscheidung bestimmte Konsequenzen und du wählst die Entscheidung, die dich glücklich macht oder mit der du hoffst, Unglück, Ärger oder Leid zu vermeiden.
    Jedes Mal, wenn du sagst: „Ich muss" schwächst du damit deine Willenskraft. Jedes Mal wenn du sagst: „Ich will" stärkst du deine Willenskraft. Der Zugang zum eigenen ursprünglichen Willen wird unterbrochen, wenn du den Blick auf das richtest, was andere für dich entscheiden und du scheinbar tun MUSST. Je mehr du die eigene Wahrnehmung auf die „Sachzwänge" oder Entscheidungen anderer richtest, umso mehr nimmst du dich als Opfer der Umstände wahr. Je mehr die Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist, was du WILLST, umso mehr können eigene Handlungsspielräume und Wahlfreiheit erlebt werden.

  • Jeder Mensch hat grundsätzlich die Fähigkeit, dem eigenen Willen gemäß zu handeln. Jedes Kind hat einen ganz natürlichen Kontakt zum eigenen Willen und seinen Impulsen. Es ist für das Kind auch ganz natürlich den eigenen Willen zum Ausdruck zu bringen und danach zu handeln. Leider ist jedoch vielen Menschen schon in der frühesten Kindheit der Wille gebrochen worden. Das beginnt bereits damit, dass die Kindheitsphase, in der der eigene Wille entwickelt wird, als Trotzphase benannt wird. Die Pädagogik ging bis in jüngster Zeit davon aus, dass ein Kind willenlos ist und dass es lernen muss, was der Wille der Eltern ist, sprich zu gehorchen. In den USA hat man Experimente durchgeführt und Kleinkindern ein Sprachaufnahmegerät umgehängt, um herauszufinden, was die Botschaften sind, die ein Kind im Alter von 1-3 Jahren empfängt. Dabei hat man ausgewertet, dass jeder zweite Satz den ein Kind hört, ein Verbot ist: „Das darfst du nicht...Das sollst du nicht...Das tut man nicht..." Mit diesen Verboten, die wir alle in der frühen Kindheit gehört haben, haben wir früh gelernt, keinen eigenen Willen zu haben und uns an den Willen des Stärkeren zu orientieren und auszurichten - zumal wir dafür Anerkennung und Belohnung bekommen haben.

    So haben viele Menschen als Erwachsene gar nicht oder nur unzureichend Kontakt mit ihrem eigenen Willen. Auf die Frage: Was wünschst du, können dann viele nur „Ich weiß nicht" oder „ist mir egal" antworten. Die unzureichende Entwicklung des eigenen Willens führt dazu, dass sich viele Menschen als Opfer fühlen. Opfer von Entscheidungen, die andere für sie treffen (der Chef, die Politiker, der Partner, die Eltern) und Opfer von Ereignissen, auf die sie scheinbar keinen Einfluss haben. Die Vorstellung, Opfer zu sein, gibt vielen Menschen ein Gefühl von Ohnmacht, Resignation und Gleichgültigkeit sich selbst, den Menschen und dem Leben gegenüber. Das Leben wird so langweilig und freudlos. Das ist noch einmal stärker bei Menschen zu beobachten, die in autoritären politischen Systemen aufgewachsen sind und der eigene Wille auch von Staats wegen gebrochen wurde.

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