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Männlichkeit

  • Lesetip: Aktueller Spiegel Nr. 24. Das Titelthema Alpha-Mädchen belegt eine Kernthese meines neuen Buches: Jungen geraten immer mehr ins Hintertreffen und Mädchen preschen in punkto Leistung, Führung und Erfolg voran. Viele Mädchen haben mehr männliche Qualitäten entwickelt als Jungen, die diese ablehnen.

    Leitartikel Spiegel NR. 24 / 2007: Die Alpha-Mädchen
    Wie eine neue Generation von Frauen die Männer überholt

    Die Mädchen seit den 80-er Geburtenjahren lassen die Jungen hinter sich: besser, schneller, erfolgreicher in Schule und Ausbildung. Sie wissen, was sie wollen und setzen ihre Karrierepläne gezielt um: zielstrebige Mädchen, lasche Jungen.

  • Frauen gewinnen an Stärke und Selbstbewusstsein.
    Männer entdecken in sich Emotionalität und Harmoniebedürfnis.
    Die Rollenbilder fusionieren. Das sorgt für große Verunsicherung.
    Der Therapeut Bjørn Thorsten Leimbach ruft Männer auf, ihre maskuline Identität zu stärken.

    Herr Leimbach, die Geschlechter scheinen sich einander anzunähern. Was haben Sie dagegen?

    Da haben Sie recht: Gender Mainstream ist der neuhochdeutsche Begriff für eine Negation weiblicher und männlicher Attribute, Unisex ist das Leitbild – nicht nur in der Mode. Wir beobachten in den letzten Jahren eine verstärkte Irritation, was die eigene Rolle und Geschlechtsidentität anbelangt: bei Frauen und vor allem bei Männern. Die Frauen bemühen sich in der Entwicklung männlicher Qualitäten, um die besseren Männer zu sein. Männer dagegen haben durch zu viel weiblichen Einfluss in ihrem Leben einseitig weibliche Qualitäten entwickelt: sie lehnen häufig männliche Attribute und Werte ab. Ihnen fehlt dann jeglicher Biss, Aggression, Zielstrebigkeit oder Entscheidungsfreude. Sie verlieren sich in ihren Stimmungen und haben keine Vision, für die sie leben und kämpfen. Immer weniger Männer haben männliche Vorbilder, echte Freunde und haben oft keinen Vater als Reibungsfläche gehabt. So sind sie verloren auf der Suche nach ihrer eigenen Männlichkeit.

  • Die Angst vor dem ersten Schritt

    Vorgestern fuhr ich mit dem Rad an der Ruhr entlang und kam an einer Fussgänger- und Eisenbahnbrücke, die über die Ruhr in Schwerte führt vorbei. Eine Gruppe Jugendlicher kletterte übers Geländer und sprang von dort in die Ruhr. Das Ganze war schon beeindruckend, denn die Brücke ist ca. sieben Meter hoch. Das reizte mich auch. Da ich sowieso schwimmen gehen wollte kletterte ich mit ihnen rauf. Sie waren ziemlich überrascht, dass ein Erwachsener sich für ihre Abenteuer interessierte; aber freuten sich offensichtlich. Der Anführer sagte: "Sie sind der erste Erwachsene, der mit uns springt." Ich versicherte mich bei den Jungs, dass die Ruhr dort tief genug sei und verzichtete aufs Tauchen, um die Tiefe zu überprüfen. Also kletterte ich übers Geländer und stellte mich auf den schmalen Außenrand der Brücke. Die Jungs sprangen einer nach dem anderen - mit lautem Gebrüll. Dann war ich dran. Ich schaute nach unten. Ganz schön hoch. Ich zählte innerlich bis drei; doch ich sprang nicht. Etwas hielt mich zurück zu springen. "Was ist denn jetzt los?", begann der innere Dialog mit mir selbst. Als Junge bin ich oft vom 10-Meter-Brett gesprungen und auch von noch höheren Felsen auf La Palma.

  • Vision einer neuen Männlichkeit

    Ich schreibe zur Zeit an einem neuen Buch, das im Herbst erscheinen wird. Es reflektiert und wertet die Erfahrungen der Männerrunden und Herzenskrieger-Seminare der letzten Jahre aus, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zu Verfügung zu stellen. Neugierig? Hier eine Einleitung:

    Als erstes für Sie als Mann: dies ist nicht einer von den vielen Beziehungs- und Sexratgebern, in denen Männern lernen sollen verständnisvoller und einfühlsamer zu sein und 127 Regeln beachten sollen, wie sie besser auf Frauen eingehen können.

    In diesem Buch erwartet Sie das genaue Gegenteil: nämlich wie Sie in Ihrer Männlichkeit gestärkt werden anstatt sie immer noch weiter zu unterdrücken. Sie erfahren, wie Sie als Mann autonomer, emotional und sexuell unabhängiger von Frauen werden und wie Sie mit Ihre Aggressionen leben können anstatt diese permanent zu unterdrücken. Das Buch entwickelt eine Neubewertung von meist abgelehnter Aggression als einen Grundfaktor männlicher Identität und Entwicklung. Sie erfahren, wie Sie ihr aggressives Potenzial und Ihre Fähigkeiten sich abzugrenzen in konstruktiver Form leben können: in verschiedenen Lebensbereichen: Beruf, Freundschaften, Partnerschaft und im Sex. Anders als der klassische Macho aber mit Intelligenz und ohne gewalttätig zu sein.

  • lifecreation-2Der Herzenskrieger - für eine neue und selbstbewusste Männlichkeit

    Die meisten Männer haben ihr Herz an die Frauen verloren: an die Mutter, die Kindergärtnerin, die Freundin, die Ehefrau. Solange Männer auf Bestätigung durch Frauen hoffen, bleiben sie in einer abhängigen und isolierten Position. Als "netter Mann" bemühen sich immer mehr Männer um die Gunst einer Frau, ohne zu bemerken, dass sie damit das Beste opfern, das sie besitzen: Ihre Männlichkeit.

  • Wann ist eine Frau eine Frau? - Interview aus der Zeitschrift Newsage, Ausgabe 03.2012

    Was bedeutet Weiblichkeitheute? Die Tendenz, dass sich die Rollenbilder von Männern und Frauen immer mehr angleichen, will Autorin Leila Bust stoppen. Die erfahrene Paar- und Sexualtherapeutin gibt Anregungen, sich im Femininen neu zu entdecken – frei von Klischees und traditionellen Frauenrollen. Die Männerwelt haben die Frauen längst erobert, findet sie. Nun geht es darum, die Frauenwelt zu revolutionieren.


    Frau Bust, die Frauen haben sich in den letzten Jahrzehnten stark emanzipiert. Warum sind sie häufig so unzufrieden?
    Leila Bust: Der von der Frauenbewegung initiierte Rollenwandel bewirkte ein neues Selbstverständnis für Frauen. Dabei entwickelten und verstärkten Frauen ihre männlichen Fähigkeiten und Energien, wurden durchsetzungsfähig und unabhängig. Dieser Prozess bewirkte eine Vermännlichung der Frau, indem die männlichen Qualitäten auf Kosten von weiblichen Fähigkeiten verinnerlicht und für die eigenen gehalten wurden. Erst nach Jahren zeigen sich für Frauen die Auswirkungen dieser Lebensweise, etwa in Form von körperlichen Krankheitssymptomen oder Problemen in Beziehung und Partnerschaft.

  • intimEva begrüßt ihren Mann mit einer neuen Frisur und einem sexy Outfit an diesem Abend: sie hat sich ein eng anliegendes schwarzes Kleid gekauft, was ihre Figur betont und den Busen dezent ins Auge fallen lässt. Darunter keinen BH und einen schwarzen erotischen Slip. Schon beim Schminken und Auftragen eines verführerischen Parfüms kommen ihr lustvolle Erinnerungen an erotische Begegnungen mit Markus und eine leichte Erregung steigt in ihr auf. Ja, sie möchte sich wieder begehrt fühlen, seinen Blick auf sich spüren, verführt und genommen werden von ihrem Mann. Sie hat Lust auf Markus, den sie nach 13 Jahren Ehe immer noch liebt.

  • Maennerfreundschaft HerzenskriegerWarum Männerfreundschaften so wichtig sind und wie sie funktionieren

    Vielleicht gehören Sie zu den Männern die denken, dass ihre Partnerin der wichtigste Mensch in Ihrem Leben ist. Mit ihr verbinden Sie Liebe, Nähe und Sex - oder auch Ihre Familie.

    Meiner Erfahrung nach sind aber männliche Freunde entscheidender. Wahre Männerfreundschaften halten oft ein Leben lang und sind zuverlässiger als Partnerschaften. Ein echter Freund nimmt Anteil am Leben eines Mannes, unterstützt ihn in schwierigen Zeiten und feiert mit ihm seine Erfolge.

  • Eine Nachricht speziell für die Männer:

    Ich werde im Gesundheitshaus in Münster einen Vortrag nur für Männer halten mit dem Thema "Herzenskrieger - gesund durch Aggression und Liebe".

    Veranstalter ist das Männerforum Münster.

    Termin: Mo, 25. Sept. um 20 h bis 21.30 h
    Adresse: Gesundheitshaus Münster, Gasselstiege 13
    Gebühr: € 5,-

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ich würde mich natürlich über einige bekannte Männergesichter sehr freuen ;-)

  • Männliche AbhängigkeitLeidest du unter den Konflikten in deiner Partnerschaft?
    Hängt deine Tagesform von deiner Beziehung ab?
    Ist deine Partnerin emotional stärker und dominanter als du?
    Bemühst du dich nach Kräften deine Frau glücklich zu machen, aber erntest immer mehr Kritik?
    Gehen bei dir Beziehungsprobleme und Ehekrisen an die Substanz?

    Dann könnte dir dieser Artikel wichtige Hinweise zur Verbesserung deiner Partnerschaft, aber vor allem für dein Mannsein geben.

  • Mr. Nice GuyDiesen provokanten Text von unbekanntem Autor fand ich im Internet zumThema:

    Wieso Frauen keine netten Kerle lieben oder warum nette Männer keine Frau finden"

     Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller, aber trotzdem auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: "Warum will mich keine Frau?"

    Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typischen Merkmale eines Mr. Nice Guy.

  • Buch-Maennlichkeit-lebenPünktlich zum Erscheinen meines Männerbuches "Männlichkeit leben - die Stärkung des Maskulinen" ist meine gleichnamige Männer-Homepage in überarbeiteter Form ans Netz gegangen. Dort findest du alles rund um die Männerseminare, einen Blog zu Männerthemen und natürlich: Männerwitze. Und du kannst dort mein neues Buch bestellen. Viel Spass beim Surfen! Ich freue mich über Rückmeldungen dazu.

    www.maennlichkeit-leben.de

  • Frauen wählen und erobern. Die Partnerin lieben und führen.

    avm5

    Das neue Buch von Bjørn Leimbach schon vor Erscheinungstermin in der Bestsellerliste unter den Top 50 und auf Amazon-Verkaufsrang 1 für Partnerschafts- als auch für Sexratgeber!

    Dieses Buch sollte eigentlich jeder Junge lesen, bevor er zu ersten Mal Sex hat, auf jeden Fall aber vor der ersten Liebesbeziehung. Es hilft jedenfalls viele Fehler und schmerzhafte Erfahrungen zu vermeiden. Bjørn Thorsten Leimbach erklärt, wie Verführung, Sex, Liebe und Beziehung aus männlicher Sicht funktionieren. Aber auch, wenn Sie aus dem Alter raus sind werden Sie durch dieses Buch viele heilsame Schockerlebnisse und schlaflose Nächte haben. Und eine konkrete Anleitung, wie Sie zum Verführer werden – entweder bei noch unbekannten oder bei Ihrer eigenen Frau. Denn – entgegen üblicher Vorstellungen – ist letzteres oft schwieriger!

    Eine unbekannte Frau zu verführen ist nur der erste Schritt. Hier kann man die eigene Sonnenseite strahlen lassen, angeben und vorspielen. Eine Frau zu verführen, die man nicht liebt ist auch nicht wirklich schwierig. Die Herausforderung beginnt, wenn man sein Herz öffnet. Zu lieben, wirkliche Intimität zuzulassen UND die Führung zu behalten ist die hohe Kunst, um die es hier geht. Denn hier verlieren sich fast alle Männer und finden sich nach einiger Zeit in einer Beziehung wieder, die durch die Frau bestimmt wird. Sie werden allmählich zu dem Mann, den Ihre Frau sich ersehnte. Aber an diesem Punkt verliert die Frau jedes Interesse und wendet sich ab.

    Als bequemer oder ängstlicher Jein-Sager verlieren sich Männer in Kompromissen mit Frauen, weil sie Angst haben ihr Herz zu öffnen und wirklich JA zu sagen. Und weil sie zu feige sind klar und entschieden Nein zu sagen, sich abzugrenzen und zu führen. Der Schlüssel ist das Bild des Herzenskriegers, der mit der Liebe seines Herzens „JA“ sagt und mit dem mutigen Krieger in sich „NEIN“ sagt.

  • echter-mannMänner sind maskulin, Frauen sind feminin. Männer kommen vom Mars und Frauen von der Venus. Das wird allgemein vertreten und in Bestsellern ausgeführt. Meine Beobachtungen in der Begegnung und in der Arbeit mit Männern sehen allerdings sehr anders aus. Der gesellschaftliche Trend geht dazu, dass Frauen maskulin und Männer feminin werden.

  • Vivir la pasión (gelebte Leidenschaft)

    Der junge Mann neben mir bekreuzigt sich, als die Maschine zum Start ansetzt. Es überrascht mich, obwohl ich doch weiß, welchen großen Einfluss die katholische Kirche in Südamerika noch immer hat – auch auf die jungen Leute. „Sempre estou viajando com deus“ – „Ich reise immer mit Gott“ sagt mir Joãa mit einem Lächeln, als er meinen Seitenblick bemerkt. Er ist ein brasilianischer Geschäftsmann, wie sich im Gespräch herausstellt und ist wie ich auf dem Rückflug von Buenos Aires nach São Paulo – den beiden größten Metropolen des Kontinents. Ich liebe es zu fliegen: Zeit zum Nachdenken,  meditieren und schreiben. Zeit, um die Eindrücke einer Woche Buenos Aires zu verarbeiten. Ich schließe die Augen und höre instrumentale Tangomusik – die moderne, elektronische Variante.

    Du bist der Mann

    tango1„Tu eres el hombre“ sagt mir die argentinische Blonde, die ich im Arm habe. Sie bringt es klar auf den Punkt: „Du bist der Mann“ – besser könnte sie nicht reagieren. Die „Confitería Ideal“ ist ein altes Jugendstilgebäude im Zentrum von Buenos Aires, ein stilechtes Tanzhaus mit Interieur aus den 30er Jahren, der Blütezeit des Tango. Stuckdecken, Kronleuchter, Plüschsessel und selbst die Kellner scheinen aus dieser Zeit zu sein, die hier vermutlich stehengeblieben ist. Wenn man aus der grellen Hitze und Geschäftigkeit der Straße eintritt, ist es wie eine Zeitreise in die Vergangenheit.  Der ferne Straßenlärm des Zentrums von Buenos Aires vermischt sich mit der Tangomusik und den Anweisungen des Tangolehrers. Das Publikum ist denkbar gemischt: alte argentinische Paare, die regelmäßig zum Tanztee kommen, akkurat und konservativ gekleidet, einige junge „porteños“ (Leute aus Buenos Aires), die sich betont lässig geben, und natürlich Touristen aus aller Welt, die Tango lernen wollen. Eine ruhige, konzentrierte, etwas melancholische Atmosphäre herrscht hier, die mir gefällt.

  • Weiche Männer harte FrauenDie meisten Männer haben ihr Herz an die Frauen verloren: an die Mutter, die Kindergärtnerin, die Freundin, die Ehefrau. Solange Männer auf Bestätigung durch Frauen hoffen, bleiben sie in einer abhängigen und isolierten Position. Als "netter Mann" bemühen sich immer mehr Männer um die Gunst einer Frau, ohne zu bemerken, dass sie damit das Beste opfern, das sie besitzen: ihre Männlichkeit.

  • © ZEIT online  13.6.2006 - 02:25 Uhr

    Sechs ZEIT-Autoren beantworten die Frage

    Josef Joffe, Herausgeber der ZEIT

    Was ist heute »männlich«? Wir wissen es nicht mehr, jedenfalls nicht, wenn wir die Ikonologie der Bewusstseinsindustrie betrachten: Film und Fernsehen, Werbung und Mode. Die Frauen zeigen zwar all die richtigen sekundären Geschlechtsmerkmale (Busen, Po, Hüften), wirken aber ansonsten heftig dominant. Die Männer (Brad Pitt, L. DiCaprio) weisen dagegen eine höchst unbestimmte Sexualität auf, die in der Modewerbung geradewegs im Androgynen landet. Die Weibchen der Postmoderne weisen männliche, die Männchen überhaupt keine deutlichen Geschlechtsmerkmale mehr aus, kein Wunder, wenn die Jungs andauernd Herrenkosmetika verkaufen müssen.

    Was dann »männlich« ist? Wir wussten mal sehr genau: stark, loyal, tapfer, ritterlich - die Schwachen beschützend, die Schurken bekämpfend. Das war einmal. Wer heute einen Drachen tötet, wird vom World Wildlife Fund angezeigt. Aber genug. Ich muss jetzt los, sonst kratzen mir die Jungs in meiner Selbsterfahrungsgruppe die Augen aus.

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