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Trennung

  • Warum wir nicht zueinander finden
    Wege zu einer befreiten Partnerschaft

    leseprobe zueinander„Warum wir nicht zusammen finden – Wege zu einer befreiten Partnerschaft" wird zur Buchmesse im Oktober 2013 erscheinen. Wie finden Männer und Frauen in einer Zeit zusammen, in der immer mehr Partnerschaften immer schneller zerbrechen? Im Kern geht es um ein von uns entwickeltes, äußerst wirkungsvolles Verfahren, um alte Konflikte, Bindungen und Verwicklungen nachhaltig aufzulösen. Es erklärt, warum unbewusste Bindungen verhindern sich neu zu verlieben und in der Tiefe auf einen Partner einzulassen. Und es zeigt Paaren einen Weg, um sich wieder neu füreinander auf einer tieferen Ebene zu öffnen.

    Dieses Buch ist unser konstruktiver und lösungsorientierter Beitrag zum immer weiter eskalierenden Geschlechterkampf und zur Sexismus-Debatte. Warum verliebe ich mich nicht mehr? Weshalb finde ich keinen passenden Partner? Warum zerbrechen Liebesbeziehungen immer wieder? Warum leben wir uns als Paar auseinander? Dies sind typische Fragen von Menschen in einer Zeit, in der erfüllte Beziehungen und verbindliche Partnerschaften immer seltener und schwieriger werden.

  • In Gesprächen mit Einzelnen und Paaren sowie in der Eheberatung bzw. Paartherapie bin ich immer wieder erstaunt und schockiert über das traurige oder oft nicht vorhandene Sexualleben von Männern und Frauen. Dabei sollte ich das eigentlich wissen: in unserer umfangreichen Umfrage zum Sexualverhalten habe ich die Ergebnisse schließlich selbst ausgewertet - die persönlichen Geschichten von Ehekrisen, Eifersucht und Beziehungsproblemen zu hören ist aber oft noch etwas anderes.

    innigkeit

    Ich möchte kurz zwei Fälle schildern, die mir symptomatisch erscheinen: den einer Single-Frau und den eines Paares.

  • Liebe Freundinnen, liebe Freunde und Interessierte,

    Ich habe diesen Titel eines Kinderliedes als Überschrift ausgewählt für den Bericht, den Ihr hier lesen könnt. Er ist von einer Teilnehmerin unseres Silvesterevents, den sie uns einen Tag später hat zukommen lassen. Mich haben die "Nachwirkungen" bei dieser Frau sehr berührt; daher möchte ich diesen Bericht allen zur Verfügung stellen - mit ihrer Erlaubnis. Jedes Seminar hinterlässt Spuren in den Menschen - manche eher im tiefen Innern und manche sehr kraftvoll auch im Außen.

    Liebe Leila, lieber Björn,
    nach der ersten Nacht zuhause, die ich wieder mit wenig Schlaf, aber wunderbaren Gefühlen und Gedanken und einigen tiefen Atemzügen verbracht habe, möchte ich Euch noch ein paar Worte schreiben.

  • Diese Übung ist ein Auszug aus unserem neuen Buch „Zueinander finden - Wege zu einer befreiten Partnerschaft". Sie kann leicht im Alltag angewandt werden und dient dazu das Verständnis füreinander und die Herzverbindung mit dem Partner zu stärken.
    ZueinanderfindenWas ist kennzeichnend für ein frisch verliebtes Paar? Sie reden viel miteinander, unterhalten sich angeregt, erzählen und hören sich aufmerksam und interessiert zu. Denn beide wollen alles über den anderen erfahren und sind neugierig auf die Geschichten und die Erfahrungen des anderen. Sie diskutieren, philosophieren und setzen sich auch intellektuell mit interessanten gesellschaftlichen, künstlerischen oder sozialen Themen auseinander. Bei einer anstehenden Entscheidung fragen sie explizit nach der Meinung des anderen und beziehen diese mit ein. Dadurch wird jede Begegnung interessant, jeder Austausch ist spannend und lebendig sowie auch intellektuell anspruchsvoll. Im Beziehungs- und besonders Familienalltag verändert sich jedoch die gesamte Kommunikation. Sie reduziert sich meist im Laufe der Jahre nur noch auf wenige Worte, die sich auf praktische Themen und Absprachen beschränken. Es ist nicht mehr genügend Zeit und Raum, etwas ganz persönliches von sich mitzuteilen, keine Muße, die einlädt, von dem zu erzählen, was einen innerlich bewegt. Auch das Interesse vom anderen zu hören lässt nach. Man meint ja auch, bereits alles vom anderen zu wissen und ihn gut zu kennen. Und manche Geschichten hat man schon so oft gehört, dass man ihrer sogar überdrüssig ist.

    Alle kennen das Bild des Ehepaares, das sich im Restaurant am Tisch gegenüber sitzt und sich anschweigt. Es ist wahrscheinlich gar nicht mal der fehlende Raum und die nicht vorhandene Zeit, die es an intensiven Gesprächen und persönlichem Austausch mangeln lässt. Vielmehr scheint die Bereitschaft, dem anderen unvoreingenommen zuzuhören und auch von sich zu erzählen gesenkt, da es dafür keine Notwendigkeit mehr gibt, weil man meint, schon alles vom anderen zu kennen. Manche Paare meiden aber auch persönlichere Gespräche, weil diese immer wieder zu ermüdenden Diskussionen führen, die das Unverständnis über den anderen und Missverständnisse zwischen ihnen verstärken. Sie befürchten Streit und miese Stimmung, wenn dann im hitzigen Gefecht der Worte alte Emotionen oder gärende Konflikte aktiviert werden. Da sie nicht wissen damit umzugehen, meiden sie lieber allzu persönliche oder brisante Themen und verfallen in eine stereotype Kommunikation. Diese Art der Kommunikation ist sehr kopflastig, da immer wieder dieselben Argumente hervorgekramt werden. Es fehlt die Aufmerksamkeit, vielleicht aber auch das Unvermögen, dem anderen wirklich zuzuhören und zu verstehen, was sich hinter seinen Worten verbirgt. Dafür ist man dann viel zu sehr mit den eigenen Gedanken und Widerreden beschäftigt als dass man offen wäre für die Botschaft des Partners. In der Eheberatung erlebe ich, Leila Bust mich daher oftmals als reine Übersetzerin, die versucht die Botschaft hinter den Worten zu verstehen und dem Partner zu vermitteln. Paare, die ihre Liebe lebendig halten wollen, benötigen aber einen regelmäßigen Austausch, bei dem sie sich authentisch zeigen können und dem Partner offenbaren. Sie brauchen einen ungestörten Raum, in dem sich die Gespräche entfalten können und sie die Muße haben, auch ihr Herz zu öffnen und sich mit ihren Empfindungen zu zeigen. Sie brauchen dafür keinen Therapeuten, jedoch ist ein Setting, wie es in der Beratung oder Therapie vorgegeben ist eine Hilfe.

  • Als Paar miteinander verschmelzenDas Dilemma in der Paarbeziehung

    Wer sucht sie nicht: eine glückliche, erfüllende Liebesbeziehung, die Verschmelzung mit einem anderen Menschen. Dafür sorgt schon unser grundlegendes körperliches Bedürfnis nach menschlicher Berührung, nach Kontakt und Interaktion mit anderen, nach sexueller Intimität. Doch darüber hinaus führen uns noch andere, ganz unterschiedliche persönliche und soziale Bedürfnisse in die Paarbeziehung, die immer noch als die verbindlichste und stabilste Beziehungsform, die Erfüllung unserer Bedürfnisse und Wünsche, verspricht.

    Der Wunsch vielleicht mit einem Partner den Alltag zu teilen. Oder der Wunsch nach emotionaler Unterstützung.

  • Trennung webDie vaterlose Gesellschaft

    Speziell in Deutschland erleben wir seit etwa hundert Jahren eine vaterlose Gesellschaft: Die Väter verschwanden und kamen im Ersten und Zweiten Weltkrieg zum großen Teil ums Leben. Sie hinterließen Familien mit Kindern, die ohne Vater aufwuchsen. Für ein Viertel der Kinder der Kriegs- und Nachkriegszeit in Deutschland bedeutete dies eine Kindheit ohne Vater, ungezählte andere hatten eine gestörte Beziehung zu einem kriegstraumatisierten Vater. Insgesamt wuchsen mehr als die Hälfte der Kinder in Deutschland von 1939 bis 1945 durch Verlust des Vaters oder langjährige Abwesenheit vaterlos auf. Das prägte nachhaltig die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland hin zu einer vaterlosen Gesellschaft.

    In den letzten Jahrzehnten änderten sich die Gründe für Vaterlosigkeit. Fehlte der Vater einst, weil er früh verstarb, so vermissten ihn seine Kinder jetzt aufgrund von Scheidung oder Trennung.

    Scheidung und Trennung nehmen rapide zu mit dem Ergebnis, dass die Kinder fast ausschließlich bei der Mutter bleiben. In Deutschland wachsen aktuell etwa 1,6 Millionen Kinder mit nur einem Elternteil auf. In 89 Prozent der Fälle ist dies die Mutter. 1,42 Millionen Kinder wachsen in Deutschland ohne Vater auf – und die Zahl ist steigend (Quelle: Statistisches Bundesamt 2014).

  •  Gesunder Umgang mit Trennung und Scheidung

    TrennungDie Partnerschaft oder Ehe bestimmt für die meisten Menschen in besonderem Maße die emotionale Verfassung und das alltägliche Lebensgefühl. Frisch Verliebte sind voller Lebensenergie und glücklich und strotzen darüber hinaus auch meist vor Gesundheit. Umgekehrt gehen Beziehungskrisen oder in besonderem Maße eine Trennung oder Scheidung mit diversen Krankheitssymptomen einher: Niedergeschlagenheit, Schuldgefühle, unterdrückte Wut und Depression auf der psychischen Seite spiegeln sich meist auch in der körperlichen Verfassung wider.

    Da sich Menschen bei einem Infragestellen der Partnerschaft oder Trennung in einer Situation befinden, die verschiedene Lebensbereiche wie Wohnsituation, Alltag und Lebensgewohnheiten in eine Umwälzung bringt sind sie einem erhöhten Stress ausgesetzt. Dieser führt bei vielen Menschen auch zu einer Schwächung des Immunsystems und zu den bekannten körperlichen Stress-Symptomen. Bei länger andauernden Beziehungsproblemen oder einer unverarbeiteten oder gar traumatischen Trennung können auch chronische Krankheitsbilder auftreten.

    Wir befassen uns als Paar- und Sexualtherapeuten seit fast 20 Jahren mit den Themen Partnerschaft, Sexualität und natürlich auch den Ursachen für Krisen und Trennungen:

    Warum bleiben immer mehr Menschen Single und warum gelingt ihnen keine längere Partnerschaft?
    Warum werden Beziehungen immer kürzer und schwieriger?
    Warum leben sich Paare auseinander?
    Warum verlieren viele Paare nach einiger Zeit den Zugang zu Liebe und Sexualität miteinander?
    Wie löst man sich endgültig aus einer intensiven emotionalen Bindung an einen Ex-Partner?
    Wie befreit man sich von alten belastenden Gefühlen wie Enttäuschung, Verletzung oder Misstrauen, die häufig aus vergangenen Beziehungen stammen und in die neuen Partnerschaften mitgeschleppt werden?

  • Sexualität in Ehe und Partnerschaft

    Beziehungskrise-1

    Wenn der Sex nicht mehr das ist, was er mal war...
    Wer kennt das nicht: am Anfang einer Beziehung ist die Lust und Leidenschaft auf den Partner allgegenwärtig. Doch bereits nach wenigen Jahren herrscht im Bett tote Hose statt Lust und Leidenschaft. „Nix los in deutschen Betten" war denn auch der reißerische Titel einer Fernsehsendung vor Jahren mit uns im WDR. Dies ist denn auch einer der häufigsten Gründe für gravierende Eheprobleme und Beziehungskrisen, die oft in Trennung und Scheidung enden. Doch das muss nicht so sein! Die systemische Paar- und Sexualtherapeutin Leila Bust gibt als Beziehungsexpertin einige Tipps, wie Sie in Ihrer Partnerschaft "das Ruder herumreißen" können.

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