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Intimität ist etwas, nachdem wir uns alle sehnen. Mit Intimität verbinden wir Nähe, Kontakt, Berührung, Geborgenheit und Liebe, meist auch Sexualität. Doch gleichzeitig ist mit dem Wunsch nach Intimität auch die Angst davor verbunden: die Angst, sich für einen Menschen zu öffnen, Angst verletzt oder enttäuscht zu werden. Aufgrund unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit, in denen wir uns von Menschen in intimen Begegnungen nicht respektiert, nicht angenommen oder gesehen gefühlt haben entwickelten wir Schutzmechanismen, um nicht enttäuscht oder verletzt zu werden. Dieser Schutz aus der Angst heraus funktioniert meist recht gut: wir lassen niemanden wirklich an uns heran, finden dadurch mehr Sicherheit und Ruhe. Aber der Preis dafür ist hoch: die Einsamkeit und eine Verhaftung in der Illusion des Getrenntseins.

parejaKaum ein Mensch schafft es, durch den Schutzwall zu uns selbst vorzudringen, zu stark und oft automatisiert sind die Abwehrmechanismen. Für viele Menschen ist Intimität nur in sexuellen Begegnungen erlebbar und darauf reduziert. Aber selbst mit einem geliebten Menschen lassen wir nur selten echte Intimität zu: tiefe Berührung, Verschmelzen, Eins-Sein. Die Grenzen des eigenes Egos weren änstlich gewahrt und verteidigt - sogar in der Liebe. Sexualität wird praktiziert, wird gemacht - meist viel zu schnell, mit viel Aktivismus, damit keine Unsicherheit aufkommt. Öffnet sich doch einmal ein zartes Fenster zur eigenen Seele, kommt sofort Angst auf und es wird mit Reden, Ablenken oder Aktivismus wieder die gewohnte Sicherheit hergestellt.

Intimität mit sich selbst

Ein Liebes- und Beziehungstraining bedeutet zunächst einmal Intimität mit sich selbst zuzulassen: tiefen Kontakt zum eigenen Körper, zum Atem und zu allen Gefühlen. Intim mit sich selbst zu sein bedeutet still zu werden und fühlen zu lernen. Dafür dienen Meditationen, Körper- und Atemübungen, Massagen und tantrische Rituale. Dieser Weg bedeutet aus der Sicherheit der eigenen Gedanken- und Bewertungswelt auszusteigen und sich verunsichern zu lassen, damit ein innerer Raum des Erlebens und des Gewahrseins entstehen kann. Intime Begegnungen mit sich fangen damit an, aus der Verhaftung in der Vergangenheit und den Projektionen in die Zukunft auszusteigen. Eine echte Begegnung mit sich selbst fängt mit einem Ankommen in der Gegenwart, im Jetzt an, mithilfe des tiefen Atems. In der Gegenwärtigkeit des Atems anzukommen bedeutet Frieden mit sich selbst zu schliessen, aus der Selbstkritik auszusteigen und den Widerstand aufzugeben zu fühlen, was ist: JETZT! Es beginnt mit der Annahme dessen, was du erlebst - egal ob du es gut findest oder nicht. Vielleicht bist du gerade traurig, aber willst es nicht sein oder denkst, es gibt keinen Grund dazu. Intim mit dir kannst du sein, indem du dir sagst: "Es ist ok, das zu fühlen." Akzeptiere, was jetzt ist und nicht was jetzt sein sollte. Das ist der einzig mögliche Weg, der dich zu einer Akzeptanz und Selbstliebe führt.

Durch die Angst gehen und lieben lernen

Nur wer mit sich selbst intim sein kann, kann diesen Erlebnisraum auch mit anderen Menschen teilen. Und: Intimität beginnt nicht erst beim Sex. Wir erschaffen in unseren Seminaren einen Schutzraum des Respekts und Bewusstseins, um intime Begegnungen zuzulassen. Achtsamkeit, Langsamkeit, Berührbarkeit sind wesentliche Voraussetzungen dafür. Es braucht den Mut, die Angst und die Vergangenheit hinter sich zu lassen, um sich auf das beglückende Erlebnis echter Intimität einzulassen. Intimität heisst:

- zuerst einmal deine Vorstellungen von dem Menschen und der Begegnung loszulassen
- einem Menschen in die Augen zu schauen und innerlich nicht wegzulaufen
- gemeinsam die Zeit anzuhalten und in die Ewigkeit des Augenblicks einzutauchen
- bewusst zu berühren und zu fühlen, wenn du berührt wirst
- alle Gefühle zu akzeptieren, die auftauchen

Intime Begegnungen sind magische und glückliche Momente, die die meisten Menschen aus Angst selten im Alltag erleben. Wir kreieren den Raum für Liebe (LoveCreation), um viele intime Begegnungen zu erleben, um Glück und Berührung zuzulassen. So gewinnen Menschen Sicherheit in dem unsicheren Raum der Intimität und Liebe. Wo Liebe ist, ist keine Angst. Und wo Angst ist, ist kein Raum für Liebe. Je mehr du der Liebe vertraust wird deine Gegenwart, dein Vertrauen und Präsenz auch andere Menschen berühren und ihnen helfen durch die Angst zu gehen. So wie der Zustand des Verliebt-Seins immer eine grosse Verunsicherung bedeutet: Schmetterlinge im Bauch, Irrationale Handlungen, eingeschränktes Urteilsvermögen, innere Unruhe etc. - so sehr sehnen wir uns doch danach. Denn in diesem Zustand schafft es die Liebe uns über unsere Angst hinaus zu führen.

Ängste in Liebe verwandeln

Vielleicht wartest du darauf, dass ein Mensch in dein Leben tritt, der diesen Zustand auslöst oder du diese Gefühle wieder für deinen Partner fühlst. Der Schlüssel liegt jedoch in dir, nicht im anderen! Wenn du es schaffst, dich jeden Tag neu zu verlieben: in dich, in Menschen, die dir begegnen und das Leben wird sich deine Lebensqualität verändern, wirst du immer mehr intime Begegnungen haben: mit dir selbst, mit der Natur, mit Männern und Frauen. Du befreist dich so aus der illusion, ein vom Rest der Welt getrenntes Wesen zu sein.

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