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CD Tantrische ReisenDem inneren Geliebten in sich begegnen

In der indischen Tradition von Yoga und Tantra steht Shiva für die männliche und Shakti für die weibliche Energie. Ursprünglich eins, streben sie in jedem von uns zur bewussten Vereinigung. Bjørn Leimbach, zusammen mit Astrid Leila Bust Begründer des LoveCreation®-Tantra, zeigt, was diese Wiedervereinigung konkret bedeutet und wie sie praktisch zu erreichen ist.

In jedem Menschen lebt ein weiblicher und ein männlicher Teil. Wir haben alle männliche und weibliche Anteile in uns. So ist mittlerweile bekannt, dass auch Männer weibliche Hormone und Frauen männliche Hormone in ihrem Körper entwickeln. C. G. Jung war wohl der erste westliche Psychologe und Bewusstseinsforscher, der die tiefe Bedeutung dieser beiden Aspekte erkannte. Er nannte sie Animus (männlich) und Anima (weiblich). Dem Mann kann der innere Anima-Aspekt Inspiration, Kreativität und Einfühlungsvermögen geben und so seine männlichen Qualitäten ergänzen. Bei der Frau ergänzt der Animus-Aspekt die Weiblichkeit durch Zielstrebigkeit, Klarheit, Schnelligkeit und die Fähigkeit zur Abgrenzung.

Jung betonte die Vorteile, die eine Entwicklung des eigenen Animus / Anima-Aspektes mit sich bringt. Oft sind durch Erziehung und gesellschaftliche Tradition diese beiden Teile in uns in Disharmonie oder unterschiedlich stark entwickelt. Traditionell ist Frauen ihre eigene männliche Seite oft weniger bewusst und Männer haben häufig den Kontakt zu ihrer weiblichen Seite verloren.

Das taoistische Symbol von Yin und Yang ist ein sehr schönes Bild für dieses Wechselspiel. Es stellt mit Weiß und Schwarz die Gegensätze von männlich und weiblich, Tag und Nacht, hell und dunkel usw. dar. In der männlichen Seite ist ein weiblicher Kern (der schwarze Punkt) enthalten, in der weiblichen Seite ein männlicher Kern (der weiße Punkt). Die beiden Seiten sind in Bewegung, was in der bewegten Grenzlinie zum Ausdruck kommt: Männlich und weiblich wechseln dabei regelmäßig die Polaritäten, so wie Tag und Nacht.

Geschlechterrollen in der Liebe

Dies ist ein Geheimnis im Tantra: Die Fähigkeit, die Pole zu wechseln führt vom Kampf der Geschlechter zu einem Spiel zwischen den Liebenden. Wenn du die eigene aktive und passive Rolle, die dominante und rezeptive Seite im Liebesspiel und in deiner gesamten Partnerschaft immer wieder wechseln kannst, beginnt ein magischer Prozess. Ihr werdet typische Konflikte in Partnerschaften hinter euch lassen und eine enorme Energie zwischen euch beiden freisetzen. Die Energie und Anstrengung die du sonst benötigst, um deine Rolle aufrechtzuerhalten und mit der du Auseinandersetzungen in der Partnerschaft führst, steht dir dann konstruktiv zu Verfügung.

So könnt ihr euch frei und kreativ begegnen, miteinander wild, sinnlich oder spielerisch sein. Durch diese Befreiung in deinem Verhalten kannst du als Shiva die feinstofflichen weiblichen Energien deiner Shakti in dir aufnehmen, die dich an ihr so anziehen. Als Shakti nimmst du Shivas männliche Energie ganz in dir auf, durch die dein Partner so begehrenswert für dich ist. Ihr beginnt euch gegenseitig zu durchdringen und eure sexuellen Begegnungen werden zu einem tiefen Miteinander.

Wenn ihr beide spontan zwischen Yin und Yang wechseln könnt, löst ihr die Gegensätze und alle Grenzen auf und könnt in Ekstase verschmelzen, zu einer Einheit werden. Ihr spürt keine Trennung mehr zwischen euch und löst euch gewissermaßen in eurer eigenen Identität als Mann oder Frau auf. Dieser Zustand ist eine Ekstase, die in einem erweiterten Bewusstsein stattfindet, das du alleine kaum erreichen kannst. Dies ist das tantrische Mysterium von Shiva und Shakti in der Vereinigung.

Im Tantra geht es jedoch nicht um eine Negierung der eigenen geschlechtlichen Identität. Unserer Erfahrung nach hilft es Frauen oft, ihre empfängliche, sinnliche und hingebungsvolle Weiblichkeit zu entfalten, wenn sie ihren klaren und kraftvollen männlichen Kern entdeckt haben, der ihnen Mut und Selbstsicherheit gibt, um sich als erotische Frau zu zeigen. Männer können durch die Entdeckung ihres passiven und berührbaren weiblichen Kerns erst wahre Männlichkeit und Kraft entwickeln - ohne das Macho-Gehabe, um sich vor anderen beweisen zu müssen.

Sinn des Tantra ist es aber nicht, dass du zu einem androgynen Wesen wirst. Frauen sollen nicht männlicher und Männer weiblicher werden. Das Spiel der männlichen und weiblichen Kräfte in der Liebe und der Sexualität bestimmen unser Leben mehr als alle anderen Aspekte. Die magische Anziehung zwischen den Geschlechtern ist das älteste und beständigste Thema der Menschheit. Tantra lädt dich ein, bewusst an diesem Spiel teilzunehmen. Die tantrische Magie bedeutet ein Spiel der beiden Kräfte von männlich und weiblich, von aktiver und passiver Rolle, von Wildheit und Sanftheit.


Die eigenen männlichen und weiblichen Anteile

Tantra orientiert sich mehr an den Qualitäten von Yin und Yang als an gesellschaftlichen Zuordnungen von männlichem und weiblichem Verhalten. Da die Zuordnung, was Yin und Yang- Aspekte der Persönlichkeit sind, vielen Menschen schwer fällt, geben wir hier einen Überblick:

Yin Yang
Empfänglichkeit Durchsetzungskraft
Rezeptivität Leidenschaft
Einfühlungsvermögen Führungsqualität
Kommunikation Eigenverantwortlichkeit
Langsamkeit Schnelligkeit
Liebesfähigkeit Bewusstsein
Vertrauen Kontrolle
Hingabe Mut
Loslassen Klarheit
Flexibilität Entscheidungsfähigkeit
Präsenz Zielstrebigkeit
Spiel Disziplin
Fürsorglichkeit Abenteuer
Verbindlichkeit Unabhängigkeit
liebt Kuscheln und Nähe liebt geilen Sex
Gefühlsbetont Gedankenbetont

Damit keine Missverständnisse entstehen: die oben genannten positiven Qualitäten von Yin und Yang besagen nicht, dass alle Männer nur Yang-Eigenschaften und alle Frauen nur Yin-Eigenschaften haben oder haben sollten. Natürlich gibt es auch Frauen, z.B. viele Managerinnen, die mehr Yang-Qualitäten haben. Und vermutlich haben Männer, die als Krankenpfleger arbeiten, gewisse Yin-Qualitäten. Yin und Yang bezeichnen hier männliche und weibliche Aspekte jeder Persönlichkeit. Auch sind nicht alle Aspekte automatisch positiv, vor allem dann nicht, wenn sie einseitig ausgeprägt sind: übertriebener Unabhängigkeitsdrang führt zur Beziehungsunfähigkeit, ständige Passivität zur Lethargie usw.

Der Innere Geliebte

Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch sich im Laufe seines Lebens in seiner Rolle als LiebhaberIn entwickelt - jeder lernt in Beziehungen und bei der Liebe hinzu. Er wird ein immer erfahrener Liebhaber, sie eine hingebungsvollere Liebhaberin. Darüber hinaus gibt es im Innern aber auch einen Inneren Geliebten des anderen Geschlechts. Jede Frau trägt das Bild ihres Inneren Geliebten, der ihr entspricht, in sich, jeder Mann das seiner Inneren Geliebten.

Dies ist der eigene Seelenpartner nach dem sich viele Menschen sehnen. Der Innere Geliebte ist nicht bloß eine Vorstellung, sondern eine psychische Realität. Je nach unserem Inneren Geliebten gestalten sich die Beziehungen zum anderen Geschlecht. Jeder Mensch sucht im Außen einen Partner, der möglichst genau dem Bild und den Eigenschaften des Inneren Geliebten entspricht. Dies geschieht natürlich meist unbewusst und führt dadurch oft zu Problemen und Projektionen auf den Partner. So versuchen viele Menschen ihren Partner "umzuformen", damit er möglichst genau dem unbewussten Bild ihres Inneren Geliebten entspricht. Das Wissen um den eigenen Inneren Geliebten kann so manche partnerschaftlichen Probleme in einem anderen Licht erscheinen lassen und sie auflösen.

"Wieso habe ich immer dieselben Probleme mit dem anderen Geschlecht?"
"Warum finde ich nicht den Partner, der zu mir passt?"
"Warum fühle ich mich ständig von meiner Partnerin manipuliert?"
"Darf ich niemals Nein sagen?"

Diese und ähnliche Fragen sind oft auf den mangelnden Kontakt mit dem oder der Inneren Geliebten zurückzuführen. Der Kontakt mit dem Inneren Geliebten ist eine wesentliche Voraussetzung, um auch in der Außenwelt den passenden Liebespartner zu finden und eine Beziehung in Liebe und Klarheit zu führen. Denn diese/r Innere Geliebte entspricht dem eigenen Seelenpartner. Je bewusster du in Kontakt mit deinem Inneren Geliebten bist, umso bewusster kannst du auch in Kontakt mit deinem äußeren Geliebten sein. Deine eigene Entwicklung spiegelt sich in der deines Inneren Geliebten wider.


Die CD zum Thema: Tantrische Reisen: Trance zum Inneren Geliebten: Tantra-CD mit Anleitungen von Leila Bust und Bjørn Leimbach, Musik von Wilfried Zapp.

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