Modul 6: Liebe und Freiheit

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Frau web HingabeDer Begriff Liebe kommt in vielen Geschichten, Romanen und Liedern vor, wird darin jedoch meist ideologisch überstrapaziert. Mit Liebe wird oft Harmonie und Gleichklang verbunden und die romantische Vorstellung von lebenslanger monogamer Zweisamkeit – geprägt durch zahlreiche Hollywood-Produktionen, die uns alltäglich umgeben. Oft ist die umgangssprachliche Verwendung des Begriffs Liebe nur eine Hülle für ein Ego Konzept von Besitz, Kontrolle und dem Vermeiden von Angst und Einsamkeit. Mit der Projektionsfläche eines Partners erhält dieses Konzept dann seine Gültigkeit. In diesem Kontext wird Liebe dann oft auch als antagonistisch zu Freiheit verstanden.

In diesem Modul kann Liebe auf einer tieferen Ebene verstanden und erfahrbar werden und der Widerspruch von Freiheit und Liebe aufgelöst werden. Die Qualitäten des Herzchakras, die hier erforscht werden sind Wertschätzung, Vertrauen und Loslassen. Das Loslassen von eigenen Vorstellungen, Ängsten und vermeintlichen Sicherheiten ist eine Qualität der Liebe. Die Angst vor dieser wahren Liebe, die auch Kontrollverlust und Unsicherheit vor dem Unbekannten beinhaltet, darf hier angeschaut und erlebt werden.

Die Angst ist der ärgste Widersacher der Liebe, die verhindert, sich ganz auf eine neue Erfahrung einzulassen. „Die Liebe kennt keine Furcht“ oder „Da wo Angst ist, kann keine Liebe sein“, heißt es daher schon in der christlichen Bibel. Diese Sätze repräsentieren ein Verständnis von Liebe, das genau das Gegenteil ist von dem, was hier in unserer Gesellschaft vermittelt wird: statt Sicherheit meint diese Liebe ein bedingungsloses Sich-fallen-lassen, das Loslassen von der Vergangenheit mit seinen liebgewonnenen Gewohnheiten, um ganz gegenwärtig, präsent zu sein. Diese Liebe führt zu einem Über-sich-hinaus-gehen und Sich-auflösen, wie es im Orgasmus geschieht und letztendlich auch im Tod. Wahre Liebe ist daher wie ein Durchschreiten durch das Tor der Angst, um innere Weite und Freiheit zu erlangen.

Deshalb ist wahre Liebe kein Widerspruch zu Freiheit. Liebe und Freiheit sind ein Geschwisterpaar: das eine ist nicht ohne das andere möglich. Um das Tor der Angst zu durchschreiten, braucht es Mut. Der „Mut des Löwen“ – ein Energiepunkt des Herzchakras wird hier in einer besonderen Initiation entwickelt.

Im Verlauf des gemeinsamen Wachstumsprozesses wenden wir uns in diesem Modul den feineren Energien zu. Sie helfen, das Herzchakra für sich und andere zu öffnen. Dadurch vollzieht sich der Schritt aus der Einsamkeit des Getrenntseins zur tiefen Verbundenheit mit der Welt – ein leiser und doch meist sehr gravierender Schritt. Die Wertschätzung der Menschen – Eltern, Freunde, Lehrer, Vorbilder im eigenen Leben – ist ein wesentlicher Schritt, um aus den Begrenzungen des eigenen Egos herauszutreten und das Herz zu öffnen. Das braucht manchmal Mut und Vertrauen, um über den eigenen Schatten zu springen. Besonders dann, wenn der notwendige Weg der Vergebung ansteht: die Versöhnung und damit die Lösung gebundener Energie von Vorwürfen, Schuldzuweisungen und dem Beharren des verletzten Stolzes, Recht zu behalten.

 

Die einzelnen Schritte in diesem Modul:

  • Vertrauen und Hingabe erfahren und lernen
  • Die Anerkennung eigener Grenzen und den Mut, über sie hinaus zu gehen
  • Die heilende Kraft der Würdigung und Demut erfahren
  • Fallen– im Außen wie im Innen
  • Vergangenes loslassen
  • Die Kraft der Herzöffnung und der Verbundenheit erleben

 

 

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