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Glückskurs

  • Neugierde wird zur Lebensfreude

    Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen. Pearl S. Buck

    Erinnerst du dich noch daran, als du das letzte Mal Urlaub in einem ganz neuen und unbekannten Land gemacht hast? Wie du alles bestaunt hast, neugierig warst, Fragen gestellt hast? Wie du morgens aufgestanden bist und die Entdeckerlust vielleicht in dir wach wurde, wie du all die vielen neuen Kleinigkeiten ausgiebig betrachtet hast? Einheimische wundern sich über Touristen, die einen Kaktus bestaunen, so wie ich mich über eine brasilianische Freundin wunderte, die völlig ausflippte, als sie zum ersten Mal in ihrem Leben im Schnee war.

    Als Kind war das Leben ein permanentes Abenteuer, dem wir jeden Tag voller Neugier begegneten, in dem es etwas zu entdecken gab: und alles war einmalig, ohne Vergleich. Wie armselig ist da doch oft unser Leben als Erwachsene! Wir essen die exotischsten Speisen und genießen sie längst nicht mit der Hingabe, mit der ein Kind seinen Apfel isst. Wir fliegen in die entferntesten Länder, um wieder Staunen zu lernen. Aber beobachte einmal die Touristen, die vom Hotel zum Strand gehen: spätestens ab dem 3. Tag haben sie denselben Gesichtsausdruck der Langeweile wie beim alltäglichen Weg zur Arbeit. Als Kind gab es für die meisten Menschen auf dem Schulweg im Park mehr Aufregendes zu entdecken als für einen Erwachsenen auf einem Südseeatoll!

    Ich selbst bin gerne und viel gereist in meinem Leben, meist fernab von üblichen Touristenzielen. Reisen bedeutet für mich nicht Entspannung und Erholung, sondern eher neuen Menschen, neuen Sichtweisen zu begegnen und mich dadurch verändern zu lassen. Das Wesentliche aber dabei war für mich nicht das Exotische in der Ferne wahrzunehmen, sondern der Moment, wenn ich wieder nach Deutschland zurückkomme und Bekanntes mit den Augen einer Fremden wahrnehme, als die ich mich dann fühle. Dann erscheint plötzlich das Alltägliche in ganz anderem Licht und ich beginne meine Wirklichkeit durch eine neue Sichtweise neu zu erschaffen.

  • Persönliche Grenzen erweitern

    Persönlichkeit und Essenz

    Unsere Persönlichkeitsstrukturen sind die Art und Weise, wie wir denken, wie wir fühlen und mit der Welt in Beziehung treten. Persönlichkeit haben wir im Laufe unseres Lebens entwickelt und aufgebaut, geprägt durch die Familie, in die wir hineingeboren wurden, die Werte, die uns vermittelt wurden, die soziale Schicht, Religion, gesellschaftlicher Status, Schulform, Nationalität. Wir meinen diese Persönlichkeitsstrukturen oder - anteile, wenn wir „ICH" sagen: Unseren Körper, die Emotionen und Gefühle, unsere Bedürfnisse und Intuition, das Unterbewusstsein; unsere Vorstellungen, unsere Überzeugungen und unsere Philosophie. Die Persönlichkeit gibt uns Sicherheit, mit den Erfahrungen des Lebens umzugehen und lässt uns eingebunden fühlen in einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Der Glaube an die Realität unserer Persönlichkeit und die Identifizierung mit ihr wird von den meisten Menschen in unserem Kulturraum geteilt. Sie prägen unser gesamtes Leben.

  • Perspektiven verändern

    Eine Geschichte

    Die Weisheit des Hakim
    Ein Sultan war mit einem seiner besten Diener auf einem Schiff. Der Diener, der noch nie eine Seereise gemacht, mehr noch, der als Sohn der Berge noch nie die Wüste des Meeres erblickt hatte, saß im holen Bauch des Schiffes und schrie, jammerte, zitterte und weinte. Alle waren gütig zu ihm und versuchten, seine Angst zu besänftigen. Doch die Güte erreichte nur sein Ohr, nicht aber seine angstgepeinigtes Herz. Der Herrscher konnte das Geschrei seines Dieners kaum mehr hören, und die Seefahrt über das blaue Meer unter blauem Himmel machte ihm keine Freude mehr. Da trat der weise Hakim, sein Leibarzt, an ihn heran. „Königliche Hoheit, wenn Ihr es gestattet, kann ich ihn beruhigen." Ohne zu zögern gab der Sultan die Erlaubnis. Der Hakim befahl nun den Seeleuten, den Diener ins Meer zu werfen, was diese mit dem Schreihals nur zu gern taten. Der Diener strampelte, schnappte nach Luft, klammerte sich an der Bordwand fest und flehte darum, wieder im Schiff aufgenommen zu werden. An der Haaren zog man ihn herein. Von nun an saß er ganz ruhig in einer Ecke. Kein Wort der Angst war aus seinem Munde zu vernehmen. Der Sultan wunderte sich und fragte den Hakim: „ Welche Weisheit steckte in dieser Haltung?" Der Hakim antwortete: „Er hat noch nie das Salz des Meeres gekostet. Er wußte auch nicht, wie groß die Gefahr ist, die ihm in dem Wasser begegnet. Daher konnte er auch nicht wissen, wie kostbar es ist, die festen Planken eine Schiffes unter sich zu haben. Den Wert der Ruhe und Gelassenheit kennt erst der, der einmal der Gefahr uns Auge geblickt hat. Du, der du satt bist, weißt nicht, wie das einfach Brot des Landes schmeckt. Das Mädchen, das du nicht schön findest, ist meine Geliebte. Es besteht ein Unterschied zwischen dem, der seine Geliebte bei sich hat, und dem, der wartend ihr Kommen ersehnt."

  • Positive Eindrücke sammeln

    Die Welt entsteht in unseren Köpfen.

    Die Welt wie wir sie erleben entsteht in unseren Köpfen. Denn unser Gehirn verarbeitet die von außen kommenden Reize und Informationen und reagiert darauf. Dabei haben wir im Laufe der Evolution eine unglaubliche Vielzahl von Möglichkeiten entwickelt, wie wir auf Impulse reagieren. Neurowissenschaftler schätzen, dass wir Menschen mit unserem hoch komplexen Nervensystem ungefähr auf jedes äußere Signal mit mehreren Millionen Impulsen reagieren. Das bedeutet konkret, dass wir die Möglichkeit haben auf vielerlei Weise äußere Reize zu verarbeiten und auf sie zu reagieren, im Vergleich zu ganz einfachen Lebewesen mit einfachem Nervensystem, die nur ein paar wenige Impulse kennen und in ihrem Verhalten von der Außenwelt bestimmt sind. Neurowissenschaftler schätzen, dass auf ein äußeres Signal mehre Millionen inwendige Impulse beim Menschen kommen. Sie ziehen daher den Schluss, dass Empfindungen selbstgemacht sind, da sie auf Wahlfreiheit und Entscheidung beruhen.

    Neurobiologie und Buddhistische Lehre

    Der Grund hierfür liegt in der Lernfähigkeit und Weiterentwicklung unseres Gehirns. 1999 gelang es einem Neurobiologen zum ersten Mal die Veränderung durch Lernen, bzw. das Wachstum der Neuronen unseres Gehirns unter einem neuartigen Mikroskop zu beobachten und zu filmen. Dabei wurde deutlich, dass Wandlung bzw. Wachstum ganz entscheidend durch Wiederholung geschieht. Je öfter eine Telefonnummer gewählt wird oder dieselbe Strecke zurückgelegt wird, umso fester prägt sie sich ein. Die bewusste Beschäftigung mit bestimmten Handlungen, Emotionen oder Gedanken verstärkt die Verankerung im Gehirn. (Das ist auch der Sinn von Affirmationen, Mantren). Durch ihre Wiederholung entstehen neue Verknüpfungen im Gehirn. Alles, was wir wahrnehmen über unsere Sinne, alles was wir denken, fühlen und handeln verändert das Gehirn, das wiederum unser Fühlen, Denken und Handeln bestimmt.

  • Preisausschreiben

    Springen Sie ueber ihren Schatten

    Unser neues Glücks-Buch "Springen Sie über Ihren Schatten" ist soeben erschienen. Es zeigt, wie man durch zahlreiche kleine alltägliche Übungen persönliches Glück erlangt. Es stellt eine Ergänzung zu unseren Seminaren dar - einige der Übungen und Geschichten werden unsere Teilnehmer auch wieder erkennen. Um das Buch bekannt zu machen, möchten wir bei Amazon unter die Top 100 kommen. (Aktuell: Geschafft bis Platz 87!) Deshalb bieten wir ein Preisausschreiben mit besonderen Preisen an. Wer in der Woche vom 4. - 8. April unser neues Buch bei Amazon bestellt und die Bestätigung an uns weiterleitet nimmt an der Verlosung teil.

    Leider hat Amazon aktuell 10-12 Tage Lieferzeit für unser Buch. Darauf haben weder wir noch der Verlag irgendeinen Einfluss. Bitte trotzdem bestellen! Danke.
  • Sag "JA"

    Kirschbaum-2"Rengetsu, eine Zen-Nonne war auf Pilgerschaft und kam bei Sonnenuntergang in ein Dorf, wo sie um Unterkunft für die Nacht bat. Aber die Dorfbewohner knallten ihr die Haustüren vor der Nase zu, als sie kam. In dem Ort müssen traditionelle Buddhisten gewohnt haben; sie wollten die Zen-Anhängerin nicht dulden und jagten sie aus dem Dorf.

    Die Nacht war kalt und die alte Frau ohne Bleibe - und hungrig obendrein. So blieb ihr nichts anderes übrig als einen Kirschbaum auf dem Felde zu ihrem Dach zu machen. Es war wirklich eisig kalt, und sie schlief nicht gut. Gegen Mitternacht wachte sie auf – sie fror erbärmlich – und schaute hoch. Da sah sie im Frühlingsnachthimmel die vollends geöffneten Kirschblüten, wie sie dem verschleierten Mond zulächelten. Überwältigt von dieser Schönheit stand sie auf und verbeugte sich in Richtung des Dorfes.

  • Schöpfer der eigenen Gefühle

    Normalerweise erleben wir uns in unseren Gefühlen rezeptiv, d.h. wir erleben mit unseren Gefühlen die Widerspiegelung von Ereignissen und Sinneseindrücken. Wenn z.B. jemand zu mir kommt und mir ein Kompliment macht, fühle ich mich gut. Er ist die Ursache dafür, dass ich mich gut fühle. Die Sonne scheint und ich fühle mich glücklich. Die Sonne ist die Ursache, dass ich glücklich bin. Jemand tritt mich und ich habe Schmerzen. Er ist Schuld, dass ich Schmerz erlebe, denn er hat mich getreten. Das bedeutet, dass wir gewöhnlich auf andere Menschen reagieren, auf Situationen, auf unseren Körper, auf alle möglichen Sinneswahrnehmungen. Wir erleben uns als Reagierende, fühlen uns durch die Gefühle als Opfer der Ereignisse in der Außenwelt. Dies ist eine weit verbreitete Sichtweise. Sie wird unterstützt von der Überzeugung: „Nur spontane Gefühle sind echte Gefühle." Überprüfe mal, ob du diese Überzeugung teilst.

  • Selbstboykott auflösen

    Eine Geschichte zum Thema Kreation und Gegenkreation:

    Ein junges, frisch vermähltes Paar verbringt seine Flitterwochen in einem winzigen aber sehr romantischen Hotel irgendwo in einer kleinen italienischen Stadt am Mittelmeer. Gleich neben dem Hotel liegt der Marktplatz mit einem alten Glockenturm, wo noch ein richtiger Nachtwächter alle Stunde die antike Stadtglocke läutet. Angesichts dieser verträumten Atmosphäre schlägt die junge Ehefrau vor, sich jedes mal, wenn die Glocke schlägt, sich zu lieben. Erfreut angesichts dieser verführerischen Aussichten willigt der Mann gerne ein. Doch nach dem vierten Leuten verlässt er unter dem Vorwand, Zigaretten holen zu wollen, schnell das Hotel und läuft zum Glockenwärter: "Ich flehe sie an, könnten Sie nicht bitte die Glocke nur alle zwei Stunden läuten!" Nein, das sei ihm leider nicht möglich, erwidert der alte Wächter. "Also ich gebe Ihnen auch gerne Geld dafür, wenn es das ist, was sie davon abhält!" bietet ihm der junge Mann noch an aber "Nein, tut mir Leid" sagt der alte Nachtwächter "ich kann wirklich nicht: ich bin heute bereits von einer wunderhübschen Frau bestochen worden, die Glocke alle halbe Stunde zu läuten!"

    Manchmal wünschen wir uns etwas von ganzem Herzen. Unser Herz und unser Geist, unser ganzes Wesen ist daraufhin gerichtet und wir wundern uns oder sind sogar verzweifelt darüber, dass es nicht eintritt, obwohl wir alles Mögliche dafür tun. Oder aber wir versuchen alles, um eine Situation aufzulösen, durch die wir leiden oder Schmerzen erleben - Beratung, Therapie, Konfrontation, die Situation verlassen... - jedoch ohne dauerhaften Erfolg. Jeder kennt dies in seinem Leben: die erfolglosen Versuche, Leid zu vermeiden oder Glück zu erlangen.

  • Selbstmotivation

    Die Energie fließt dorthin, wo die Aufmerksamkeit ist. Die Aufmerksamkeit geht dahin, wo wir etwas stark wünschen, oder etwas auf gar keinen Fall wollen.

    Viele Menschen erleben sich im Alltag wie ein Rädchen im Getriebe. Die eigenen Handlungen laufen auf Autopilot und es gibt scheinbar keine Möglichkeit aus den Sachzwängen auszubrechen. Lediglich die Wochenenden oder Urlaube scheinen kurze Zeiten zu sein, in denen persönliche Freiheit erlebt wird. In den meisten Handlungen wird nicht mehr der eigene freie Wille erlebt, da die Handlungen durch übergeordnete Werte wie Disziplin, Ordnung, Verpflichtung oder Konvention geprägt scheinen.

    Mache dir deutlich, dass jede Handlung aus deinem freien Willen geschieht. Niemand kann Dich zu etwas zwingen. Natürlich hat jede Entscheidung bestimmte Konsequenzen und du wählst die Entscheidung, die dich glücklich macht oder mit der du hoffst, Unglück, Ärger oder Leid zu vermeiden.
    Jedes Mal, wenn du sagst: „Ich muss" schwächst du damit deine Willenskraft. Jedes Mal wenn du sagst: „Ich will" stärkst du deine Willenskraft. Der Zugang zum eigenen ursprünglichen Willen wird unterbrochen, wenn du den Blick auf das richtest, was andere für dich entscheiden und du scheinbar tun MUSST. Je mehr du die eigene Wahrnehmung auf die „Sachzwänge" oder Entscheidungen anderer richtest, umso mehr nimmst du dich als Opfer der Umstände wahr. Je mehr die Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist, was du WILLST, umso mehr können eigene Handlungsspielräume und Wahlfreiheit erlebt werden.

  • Sich selbst und anderen vergeben

    Am Glück vorbei

    Oftmals gehen wir am Glück vorbei, weil wir nicht wirklich empfänglich sind für die Geschenke des Lebens. Wir wollen uns z.B. gerne wieder verlieben oder neue aufregende Dinge erleben, doch dazu kommt es nicht. Wir tragen noch den Schmerz der Vergangenheit in Form von altem Groll und Ressentiments mit uns herum. Verletzungen, Enttäuschungen und gebrochene Herzen nehmen wir zum Anlass, unser Herz zu verschließen. Daher können wir nicht empfangen. Die alten Ressentiments machen uns unser Herz und das Leben schwer und hindern uns, mit offenen Armen das Leben und die Liebe aufzunehmen. Wenn wir an altem Schmerz oder Enttäuschungen festhalten, wenn wir ihn immer wieder durch unsere Gedanken oder Gefühle aktivieren,  verhindern wir es, glücklich zu sein. Wir bestätigen uns zwar dann damit, im Recht zu sein und geben dem anderen die Schuld an unserem Unglück, doch tauschen wir so das Glück für ein wenig Recht ein. Vergebung ist der Schlüssel zur Lösung aller Bande, die uns auf einschränkende oder zerstörerische Weise an einen Menschen bindet.

  • Springen Sie über Ihren Schatten

    Springen Sie ueber ihren Schatten10. Januar 2015 - Buchbesprechung von Beatrix Petrikowski

    Wer es für ein Schicksal hält, dass manche Menschen scheinbar immer nur Glück im Leben haben und andere vom Pech verfolgt werden, der wird in dem Buch Springen Sie über Ihren Schatten! eines Besseren belehrt. Allerdings weisen die Autoren Leila Bust und Bjørn Thorsten Leimbach schon in ihrem Vorwort darauf hin, dass auch sie kein Patentrezept für das Glück haben, sondern dass der Mensch selbst Veränderungen in seinem Verhalten vornehmen muss. Um glücklich zu sein, muss er lernen, wieder einen eigenen Willen zu entwickeln. Indem Eltern ihren Kindern heute vieles abnehmen wollen, werden diese zu wenig gefordert, und als Erwachsene sind sie nicht in der Lage, im alltäglichen Leben eindeutige Entscheidungen zu treffen. Weil sie zu einem braven und angepassten Leben erzogen wurden und keine Entscheidungsfreude kennen, ist ihnen seit der Kindheit das „im Augenblick" leben abhanden gekommen. Die Autoren halten das neben Ärger, Neid und Missgunst für die Hauptursache des Unglücklichseins und empfehlen, die Aufmerksamkeit bewusst auf eine Sache zu lenken sowie unbeschwerte Augenblicke zu genießen. Jeder Tag sollte so genossen werden, als könnte es der letzte sein. Wer glücklich sein will, muss seine Sinne schärfen, seinen Geist zur Ruhe kommen lassen und Gefühle zeigen können.

  • Springen Sie über Ihren Schatten! Glück ist keine Glückssache

    Glück ist keine Glückssache

    Springen Sie ueber ihren Schatten

    Was hindert Sie daran, glücklich und zufrieden zu leben? Die Therapeuten und Coaches Leila Bust und Bjørn Thorsten Leimbach gehen dieser Frage seit über 20 Jahren nach. In der Arbeit mit mehr als 5000 Menschen haben sie differenzierte und überraschende Antworten gefunden, warum Menschen mit sich selbst und ihrem Leben unzufrieden sind. Meistens sind es nicht die äußeren Umstände, die für ein Lebensgefühl von Langeweile und Unzufriedenheit verantwortlich sind. Es sind die eigenen Begrenzungen, Vorstellungen und Konditionierungen, die das Leben unfrei, eng oder leidvoll erscheinen lassen. Glück ist keine Glückssache, sondern eine innere Haltung.

    Diese Anleitung mit 52 Wochenübungen führt zu verblüffenden Ergebnissen und lässt sich dabei leicht in den Alltag integrieren. Allerdings erfordert es ein wenig Mut, die eingefahrenen Gleise zu verlassen und sich auf neue Perspektiven und neue Verhaltensweisen einzustellen. Denn bei diesem Glückskurs geht es nicht darum, die eigenen Marotten zu pflegen und alles beim Alten zu lassen, sondern zunächst die eigenen Denk- und Verhaltensstrukturen zu durchschauen, sie dann zu verändern und schließlich die Freiheit zu erlangen, sein Leben aktiv und kreativ zu gestalten. Ihre Aufgabe dabei ist es, die Übungen jeweils eine Woche lang unvoreingenommen und konsequent durchzuführen. Und Sie werden schnell merken, wie Sie sich innerlich freier und zufriedener fühlen. Seien Sie mutig und nehmen Sie Ihr Leben endlich in die Hand!

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  • Stimmungen meistern

    Eine Geschichte:
    Der König Narod war im ganzen Reich für seine Launenhaftigkeit und wechselnden Stimmungen bekannt: einmal war er großzügig und verschenkte Reichtümer, kurz darauf unbarmherzig und rachsüchtig und ließ Menschen wegen der kleinsten Vergehen köpfen, anderntags war er so albern, dass keine Verhandlungen geführt werden konnten, dann wieder war er deprimiert. Der ganze Hofstaat und nicht zuletzt auch der König selbst litten unter diesem unbeherrschbaren Stimmungswandel. Schließlich rief der König alle Minister zusammen und sprach: „So kann es nicht weitergehen. Ich träumte heut Nacht von der Lösung meiner Launenhaftigkeit: einem magischen Stimmungsring. Dreht man ihn, so wird der Träger fröhlich, wieder dann wird er traurig, verliebt oder wütend - ein Ring, um die Stimmungen zu meistern. Ich brauche diesen Ring - koste er was was er will: besorgt ihn mir." Und die Boten brachen in nahe und ferne Länder auf, um nach diesem Ring zu suchen. Allerlei zauberhafte und magische Ringe konnten die Boten finden, aber der gesuchte Stimmungsring war nicht dabei. Der König wurde immer hoffnungsloser, als der letzte Bote ohne den Ring zurückkam.

  • Veränderungen und Wahlmöglichkeiten

    Gurdjeff, ein russischer spiritueller Lehrer pflegte zu sagen: Der Mensch ist eine Maschine." - er sucht stets Rechtfertigungen für sein altes, gewohntes Verhalten: Lies selbst:

    „Hallo, alter Junge!", begrüßt Charlie gutgelaunt seinen Freund Bernie. „Lass uns in eine Bar gehen und das Rauchen feiern.!"
    „Was meinst du denn damit?" fragte Bernie.
    „Pass auf", sagte Charlie. „Meine Frau will, dass ich mit dem Rauchen aufhöre. Und sie hat da eine Methode: immer wenn ich eine Zigarre rauchen will, soll ich stattdessen einen Lutscher nehmen."
    „Und, hast du das gemacht?" fragte Bernie.
    „Klar! Deshalb will ich ja feiern. Ich bin jetzt wieder auf Zigarren. Das mit den Lutschern funktionierte nicht. Glaub mir, ich hab´s probiert. Immer wenn ich eine Zigarre rauchen wollte, hab ich einen Lutscher gekauft. Aber weißt du was? Er wollte nicht brennen.

  • Versöhnung mit Mutter und Vater

    Das Geschenk des Lebens annehmen

    Unsere tiefsten und prägendsten Beziehungen sind unsere primären Beziehungen, die zu Mutter und Vater, egal ob sie real anwesend waren oder nicht. Was wir mit ihnen erlebt oder auch nicht erlebt haben, vermisst haben, ist grundlegend für unser Leben. Denn ein Baby oder Kleinkind ist absolut offen und bedingungslos in seiner Liebe. Es hat noch keine Abwehr- oder Schutzfilter; alles Erleben nimmt es tief in sich auf. Diese ersten grundlegenden Erfahrungen werden jedoch mit dem Erlernen von Sprache, von Begriffen und Denken eingeordnet und erste Meinungen, Interpretationen und Überzeugungen über sich selbst und das Leben gebildet.

    Diese Überzeugungen bilden die Matrix, auf die das spätere Leben und das bedeutet vor allem die eigenen Beziehungsmuster hin entworfen werden. Das ist der Grund, weshalb Frauen und Männer, die gelernt haben, ihre Beziehungen zu reflektieren, immer wieder feststellen, wie sie in bestimmten Beziehungsmustern gefangen sind. Obwohl sie sich soviel Mühe geben, beim nächsten Mann / bei der nächsten Frau alles anders zu machen, erleben sie sich als Wiederholungstäter der alten Beziehungsmuster, die sie sich als Kind mit Mama und Papa angeeignet haben.

  • Willensschulung

    Jeder Mensch hat grundsätzlich die Fähigkeit, dem eigenen Willen gemäß zu handeln. Jedes Kind hat einen ganz natürlichen Kontakt zum eigenen Willen und seinen Impulsen. Es ist für das Kind auch ganz natürlich den eigenen Willen zum Ausdruck zu bringen und danach zu handeln. Leider ist jedoch vielen Menschen schon in der frühesten Kindheit der Wille gebrochen worden. Das beginnt bereits damit, dass die Kindheitsphase, in der der eigene Wille entwickelt wird, als Trotzphase benannt wird. Die Pädagogik ging bis in jüngster Zeit davon aus, dass ein Kind willenlos ist und dass es lernen muss, was der Wille der Eltern ist, sprich zu gehorchen. In den USA hat man Experimente durchgeführt und Kleinkindern ein Sprachaufnahmegerät umgehängt, um herauszufinden, was die Botschaften sind, die ein Kind im Alter von 1-3 Jahren empfängt. Dabei hat man ausgewertet, dass jeder zweite Satz den ein Kind hört, ein Verbot ist: „Das darfst du nicht...Das sollst du nicht...Das tut man nicht..." Mit diesen Verboten, die wir alle in der frühen Kindheit gehört haben, haben wir früh gelernt, keinen eigenen Willen zu haben und uns an den Willen des Stärkeren zu orientieren und auszurichten - zumal wir dafür Anerkennung und Belohnung bekommen haben.

    So haben viele Menschen als Erwachsene gar nicht oder nur unzureichend Kontakt mit ihrem eigenen Willen. Auf die Frage: Was wünschst du, können dann viele nur „Ich weiß nicht" oder „ist mir egal" antworten. Die unzureichende Entwicklung des eigenen Willens führt dazu, dass sich viele Menschen als Opfer fühlen. Opfer von Entscheidungen, die andere für sie treffen (der Chef, die Politiker, der Partner, die Eltern) und Opfer von Ereignissen, auf die sie scheinbar keinen Einfluss haben. Die Vorstellung, Opfer zu sein, gibt vielen Menschen ein Gefühl von Ohnmacht, Resignation und Gleichgültigkeit sich selbst, den Menschen und dem Leben gegenüber. Das Leben wird so langweilig und freudlos. Das ist noch einmal stärker bei Menschen zu beobachten, die in autoritären politischen Systemen aufgewachsen sind und der eigene Wille auch von Staats wegen gebrochen wurde.