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Dakini-Tag
Zu diesem Dakini-Tag (nach dem tibetischen Kalender) bieten wir wieder eine Celebration mit buddhistischer Meditations-Praxis, Vortrag zu einer Dakini-Qualität und Puja mit Tanz und Ritual an. Dakini-Energie und WeisheitIm allgemeinen kann man den buddhistischen Begriff „Dakini” mit Göttin übersetzen. In der tibetischen Sprache wird dieser Sanskritbegriff mit Khandroma übersetzt (mkha.'-'gro-ma) was bedeutet „Sie, die den Himmel durchschreitet” oder „ Sie, die sich im Raum bewegt.” Dakinis sind aktive Manifestationen von Energie. Daher werden sie vorwiegend tanzend abgebildet, was auch anzeigt, daß sie aktiv an dieser Welt teilhaben, oder aus der spirituellen Perspektive betrachtet, sowohl in Samsara als auch in Nirvana. In der tantrischen buddhistischen Tradition Tibets, repräsentieren Dakinis grundsätzlich Energiemanifestationen in weiblicher Form, die Bewegung von Energie im Raum. In diesem Zusammenhang weisen Himmel oder Raum auf Shunyata hin, die Substanzlosigkeit aller Phänomene, die gleichzeitig das reine Potential für alle möglichen Manifestationen darstellt. Und die Bewegungen ihrer Tänze sind Kennzeichen für die Bewegungen der Gedanken und der Energie, die spontan aus der Natur des Geistes herausfliesst. Da sie in all ihren Funktionen mit Energie verbunden sind, werden die Dakinis in starkem Maße mit der Offenbarung der Anuttaratantras oder Höheren Tantras in Verbindung gebracht, die den Pfad der Transformation repräsentieren. Was hier transformiert wird, ist Energie. Diese Methode erinnert stark an Alchemie, die Umwandlung von minderwertigem Metall in reines, kostbares Gold. In diesem Fall werden die Energien der negativen Emotionen oder Kleshas, die als Gifte bezeichnet werden, in die strahlende Energie des erleuchteten Gewahrseins oder Gnosis (jnana) umgewandelt. Diese Energien können eine transzendente oder spirituelle Natur besitzen, in diesem Falle werden sie Jnana- Dakinis (ye-shes kyi mkha 'gro-ma) oder Weisheitsgöttinnen genannt. Hier bedeutet „Weisheit” oder Gnosis (jnana,ye-shes) spirituelles Wissen. Weisheitsdakinis sind weibliche Manifestationen der Erleuchtung eines Buddha und transzendieren als solche die bedingte Existenz des Samsara. Oder aber sie sind weltlicher Natur, dann spricht man von Karma Dakinis (las kyi mkha'-'gro-ma) oder Handlungsgöttinnen. Als solche gehören sie immer noch zu Samsara und sind keine erleuchteten Wesen. Diese Dakinis leben und bewegen sich im Energiefeld der Erde. Einige dieser weltlichen Dakinis, die früher einmal lokale Pagan-Göttinen und Naturgeister waren, wurden in der Vergangenheit unterworfen und konvertiert und dienen nun als Schützer der buddhistischen Lehren. Daher gibt es hauptsächlich zwei Arten von Dakinis. Die entsprechende energetische Manifestationen männlicher Form wird als Daka (mkha'-'gro) bezeichnet. Der Begriff Khandro, oder richtiger Khandroma, wird auch besonders in Osttibet, einem weiblichen Lama oder spirituellen Lehrer und sogar der Gattin oder Tochter eines Lama als Ehrentitel gegeben, ähnlich der Bezeichnung ,Lady" oder Dame. Die Bezeichnung Dakini wird auch in der Hindu-Tradition gefunden, wird aber hier nur in Bezug auf sehr geringe Göttinnen angewandt, die mehr dem entsprechen, was wir in unserer westlichen Tradition als Hexen bezeichnen würden. Sie erscheinen als wilde weibliche Geister im Gefolge der großen Göttin Durga. Text mit freundlicher Genehmigung von John Myrdhin Reynolds Voraussetzung zur Teilnahme ist entweder buddhistische Meditationspraxis oder Teilnahme am Dakini-Frauentraining oder unserem Jahrestraining II. Mitbringen: Meditationskissen, Decke, Mala, Kraftgegenstände und Dakini-Abbildungen
Organisatorisches
Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist abgelaufen. Archiv
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